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Altenheim und neues Caritas-Zentrum entstehen

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Das bestehende Altenheim St. Irmengard (im Hintergrund) wird abgerissen, sobald das neue fertig ist. An dessen Stelle sollen Parkplätze kommen. (Foto: Reiter)

Traunstein – Fleißig gebaut wird derzeit an der Herzog-Wilhelm-Straße: Dort entstehen das neue Caritas-Zentrum und das Altenheim St. Irmengard. Das bestehende Seniorenheim wird abgerissen, sobald das neue fertig ist. Der Diözesan-Caritasverband investiert 14,5 Millionen Euro in das Bauprojekt, das aus zwei Gebäudeteilen bestehen wird.


Bauzeit bis Dezember 2017

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»Altenheim und Caritas-Zentrum werden durch einen gemeinsamen Eingangsbereich, in dem sich auch die Cafeteria befindet, verbunden sein«, erklärt Adelheid Utters-Adam, die Leiterin der Pressestelle des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising, auf unsere Nachfrage. Sie rechnet mit einer Bauzeit von über zwei Jahren. Die Fertigstellung sei für Dezember 2017 geplant. Danach werde das bestehende Seniorenheim abgerissen. »Ein Drittel des Grundstücks wird dann dem Erzbischöflichen Ordinariat als Grundstückeigentümer zurückgegeben. Auf dem verbleibenden Rest werden Parkplätze errichtet.«

Das neue Altenheim werde Platz für 91 Bewohner haben und nach dem Wohngruppenmodell organisiert, so Adelheid Utters-Adam. Das alte Seniorenheim hat über 100 Plätze, zurzeit leben etwa 80 Bewohner dort, die dann in den Neubau umziehen werden. Im Rahmen einer kirchlichen Feier mit Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger und dem Leiter der Stadtkirche Traunstein, Pfarrer Georg Lindl, wurde am Freitag die Urkunde zum Bauprojekt in einer sogenannten Zeitkapsel eingeschlossen und nach einem Segensgebet in den Grundstein eingemauert.

»Bewährt gute Nachbarschaft«

Bei der anschließenden Feier im Altenheim St. Irmengard betonte Caritas-Vorstand Klaus Weißbach die Besonderheit des neuen Gebäudes. Ein traditionsreiches Caritas-Altenheim und ein ebenso bewährtes Caritas-Zentrum mit seinen vielfältigen Angeboten unter einem Dach sei für den Diözesan-Caritasverband etwas Neues. »Aus der bewährten guten Nachbarschaft beider Einrichtungen und einem provisorischen Miteinander wird ein neues, gemeinsames Haus mit vielen Angeboten.« Er dankte den Mitarbeitenden und Führungskräften vor Ort, aber auch Bewohnern des Altenheims, dass sie die Unannehmlichkeiten der Bauphase ertragen. »Die Mühen werden sich lohnen«, so Weißbach.

Die Kosten für den Neubau des Altenheims St. Irmengard werden rund 10,5 Millionen Euro betragen und für den Neubau des Caritas-Zentrums wird mit Kosten von etwa vier Millionen Euro gerechnet. Die Caritas investiere in Traunstein in eine soziale und solidarische Gesellschaft, so Weißbach. »Und diese Investitionen sind gut angelegt.« KR