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Altenheim St. Irmengard

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Traunstein. Der Diözesan-Caritasverband München und Freising will das Alten- und Pflegeheim St. Irmengard in Traunstein neu bauen. Dies gab der Vorstand am Dienstag bekannt. Eine Sanierung des jetzigen Altenheims ist nach Ansicht des Vorstands nicht wirtschaftlich. Es müssten mehrere Millionen Euro vor allem in technische Gewerke investiert werden, ohne Änderungen in den Raumzuschnitten zu erreichen.


Das Altenheim St. Irmengard wurde 1972 in Betrieb genommen und seitdem nicht grundlegend saniert. Das Haus erfüllt nicht die gesetzlichen Mindeststandards. So verfügen die Bewohnerzimmer nicht über barrierefreie Bäder und es gibt zu wenig Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume für die insgesamt 120 Bewohnerplätze. »Wir müssten jetzt Millionen investieren, ohne dass wir ein zeitgemäßes Konzept für Wohnen im Alter umsetzen könnten«, sagte die Geschäftsführerin Altenheime im Diözesan-Caritasverband, Doris Schneider. »Wir wollen für die Bewohner wie auch für die Mitarbeitenden zeitgemäße Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige Pflege schaffen.« Der Standort Traunstein sei für Caritas und Kirche sehr wichtig. Die Nähe zum Caritas-Zentrum mit der landkreisweit tätigen Sozialstation, viele ergänzende Angebote wie zum Beispiel das Netzwerk Hospiz und die gute Verbindung zu den örtlichen Pfarreien machten diesen Standort für ältere Menschen attraktiv.

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Geplant ist ein Neubau mit einem differenzierten Angebot für Wohnen im Alter. Es ist ein Konzept mit Wohngruppen, Tagespflege und Pflegewohnen vorgesehen. Pflegewohnen ist ein Angebot für Paare, bei denen ein Partner pflegebedürftig ist. Insgesamt sollen 80 Plätze geschaffen werden. Der Neubau soll parallel zum bestehenden Gebäude auf dem Grundstück des Caritas-Zentrums errichtet werden. Die Bewohner könnten dann direkt in den Neubau umziehen.