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Alte Orgelpfeifen werden geprüft

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Der Kirchenmusiker von St. Oswald,  Manfred Müller (links),  in  der  Orgelwerkstatt  Klais  mit Restaurator Friedemann und Firmenchef Philipp Klais.

Traunstein – Auf Veranlassung des Landesamts für Denkmalpflege wurden der verstummten Hauptorgel von St. Oswald Pfeifen entnommen, um sie auf eine mögliche Wiederverwendbarkeit im neuen Orgelwerk zu prüfen. Wie aber sieht es mit dem praktischen Fortgang der Arbeiten aus? Das wollte der Stellvertretende Vorsitzende des Vereins Orgelfreunde und Kirchenmusiker von St. Oswald, Manfred Müller, wissen.


Während einer privaten Rheinlandreise war es Müller möglich, einen Abstecher zur Werkstatt der Orgelbaufirma Klais in Bonn zu machen. Der Betrieb ist mit dem Bau der neuen Hauptorgel beauftragt und beurteilt zurzeit die Wiederverwendung alter Pfeifen im neuen Orgelwerk.

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Jede der 172 Holzpfeifen wird zunächst auf ihr Alter, ihre Herkunft (Denkmalschutz) und ihre materielle Qualität untersucht. Danach wird ein Gutachten zur klanglichen Qualität erstellt, das Aufschluss darüber geben soll, ob Pfeifen sinnvoll in den Gesamtklang des neuen Instruments eingefügt werden können. Erst danach kann in Absprache zwischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Orgelsachverständigen der Diözese, dem Orgelbauer und der Pfarrei St. Oswald die Entscheidung getroffen werden, ob und wie viele dieser Pfeifen wiederverwendet werden. Bjr