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Alphornbläser, Ziacherer und Goaßlschnalzer

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Die Burgberger Weisenbläser aus Burgberg im Allgäu erfreuten das Publikum beim musikalischen Frühschoppen des Trachtenvereins Nußdorf nicht nur mit Melodien aus ihren Blechblasinstrumenten, sondern auch mit Jodlern, gespielt auf ihren Alphörnern. (Foto: Volk)

Nußdorf. Alphorn-, Blech- und Weisenbläser, Ziacherer, Harfenistinnen und Goaßlschnalzer – der musikalische Frühschoppen im Trachtenheim Nußdorf, der bereits zum 13. Mal in der Fastenzeit stattfand, war einmal mehr ein Stelldichein von Sängern und Musikanten aus dem Chiemgau und Rupertiwinkel, diesmal aber auch mit Volksmusikgruppen aus dem Allgäu. Die Burgberger Weisenbläser waren dabei die besondere Attraktion.


Mit »Weise« ist die Melodie eines Liedes gemeint. Somit darf man die Weisenbläser als die »Sänger der Blasmusik« bezeichnen. Wie fantastisch sich ihre etwas andere Volksmusik anhört, davon gaben die Burgberger reichhaltige Kostproben und begeisterten die Zuhörer. Ein Sahnehäubchen gab es, als die Musikanten aus dem Allgäu ihre Alphörner in Stellung brachten und ihren Instrumenten andächtige Jodler entlockten.

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Die junge Gruppe »Feelawahl« aus Pfronten und Kempten, eine Tanzlmusi um den Nußdorfer Stefan Höllthaler, erfreute mit flotten, mitreißenden Stücken. Mit Musik, die nicht nur zum aufmerksamen Zuhören, sondern zum Tanzen einlädt, verwöhnten die vier jungen Damen und drei Herren der Gruppe die Zuhörer.

Kräftige und gefühlvolle Blasmusik sowie bekannte, eingängige Stücke spielte die Urbesetzung der Höllberg-Musikanten, die den Frühschoppen seit Jahren initiieren, und eine kleine Besetzung der Musikkapelle Nußdorf. Hintersinnige und traditionelle Lieder sangen die Wahoizner Sänger. Das Quartett, bestehend aus Anderl und Alfons Osenstätter sowie Hans Hoiß und Sepp Holzleitner, besang den Frühling in der »Ois in scheenster Freud'« ist.

Das facettenreiche Musizieren rundeten das Ziach-Duo mit Steffi Brunner und Monika Graspoitner-Geier, die Hausmusik Niederbuchner und die Weißbier-Musi aus Anger ab. Zudem begeisterten die Traunwalchener Goaßlschnalzer mit ganz außergewöhnlichem Können in Schnelligkeit und Rhythmus.

Einen besonderen Beitrag zur Gemütlichkeit und zum griabigen Zusammensein leistete die Trachtlerküche mit verschiedensten Schmankerln. pv