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Alois Wiesholler bleibt Vorstand des Musikvereins Grabenstätt

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Alois Wiesholler (rechts) bleibt 1. Vorstand des Musikvereins Grabenstätt. Als zweiter Vorstand zur Seite steht ihm in den kommenden drei Jahren der bisherige zweite Dirigent Franz Klauser (Mitte). Dieser beerbt den bisherigen zweiten Vorstand Ralf Hansen, der sich auch als Bauleiter des im Oktober 2014 feierlich eingeweihten Probenhauses große Verdienste erworben hat.

Grabenstätt – Alois Wiesholler lenkt auch in den kommenden drei Jahren die Geschicke des Musikvereins Grabenstätt und geht somit in seine fünfte Amtsperiode als Vorstand. Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof zur Post wurde er einstimmig wiedergewählt. Im Amt des zweiten Vorstands beerbt Franz Klauser Ralf Hansen.


Hansen, der sich in den vergangenen Jahren bei der Planung und Durchführung des Probenhaus-Neubaus große Verdienste erworben hat, gehörte dem Ausschuss seit 2004 an und fungierte seit 2012 als stellvertretender Vorstand. In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassierin Waltraud Hübner, zweite Kassierin Christina Berger und Schriftführerin Katharina Dangl. Als passive Mitglieder gehören dem Ausschuss weiterhin Karin Mildner, Angela Fellner und Silvia Ertl an. Für das bisherige passive Ausschussmitglied Renate Schützinger rückt Monika Haitzer nach. Kassenprüfer bleiben Lothar Herrmann und Monika Wirnshofer.

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Bereits im Vorfeld in die Vorstandschaft berufen wurden Dirigent Christian Bergmann, zweiter Dirigent Michael Kaindl, der die Nachfolge von Franz Klauser angetreten hat, der technische Betreuer und Notenwart Peter Kriegenhofer und die Jugendvertretung Katja Ranner. Sie beerbt Mona-Lisa Pertl. Von ihren Kollegen in den Ausschuss gewählt wurden die aktiven Mitglieder Mathias Heitauer junior, Angelika Dusch und Katja Ranner. Josef Hofmann und Andrea Krüger schieden als aktive Ausschussmitglieder aus.

Für das Frühjahrskonzert muss noch geprobt werden

Das Frühjahrskonzert im vergangenen Jahr sei wieder »ein Highlight und schönes Erlebnis« gewesen, freute sich Dirigent Christian Bergmann und erwähnte unter anderem die erfolgreichen Standkonzerte im Grabenstätter Schlosshof und in Staudach sowie das Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche. Für das Frühjahrskonzert am 19. März, »müssen wir noch intensiv proben«, mahnte der Dirigent, zeigte sich aber zuversichtlich, denn »wir sind alle heiß«. An seine Schützlinge in der Jugendkapelle appellierte er, immer fleißig zu üben. Der Zusammenhalt unter den Nachwuchsmusikanten sei fantastisch. »Macht´s weiter so«, appellierte Bergmann.

In seinem Aktiven-Bericht verwies Franz Klauser auf rund 50 Auftritte der Musikkapelle und viel Probenarbeit. Zudem erinnerte er an die musikalische Umrahmung des Festakts bei der Gründung des Pfarrverbands heiliger Franz von Assisi Bergen-Erlstätt-Grabenstätt-Vachendorf, an die Teilnahme bei weiteren kirchlichen Terminen, den Einsatz als Festmusik beim 150. Gründungsjubiläum der ZSG Grabenstätt/Chiemsee und an das umjubelte Doppelstandkonzert mit der Bergschützenkapelle Anger. Ein Sonderlob verteilte Klauser an die Nachwuchsmusikanten, die aus der Jugendkapelle übernommen worden sind: »Die haben richtig Bock auf Musispielen«.

Vorstand Alois Wiesholler erinnerte unter anderem an das Musik- und Trachtenkranzl, das Frühjahrskonzert mit 500 Besuchern, den Ehrungsabend, den Vereinsjahrtag, das Pfarrverbandsgründungsfest, das Mitwirken der Bläserklasse und der Jugendkapelle am Schulmusical »Schuihofgschroa« und das Schützenfest der ZSG Grabenstätt. Der Spendenerlös des Weihnachtskonzerts von 1260 Euro sei je zur Hälfte dem Marienstift Marwang und der Aktion »Grabenstätter Christkindl« zu Gute gekommen.

Viele Kinder und Jugendliche in der Musik-Ausbildung

»Insgesamt sind bei uns zirka 100 Kinder und Jugendliche in der musikalischen Ausbildung«, freute sich Wiesholler. 32 Kinder genießen die musikalische Früherziehung, 22 Kinder haben Blockflötenunterricht, 17 Kinder spielen in der Bläserklasse und 21 Jugendliche in der Jugendkapelle. Zwei Jugendliche proben derzeit in der Musikkapelle mit, fünf Jugendliche spielen fest mit, helfen aber noch in der Jugendkapelle aus.

Die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Musikvereins Grabenstätt, inklusive dem 50. Bezirksmusikfest, werden vom 28. Juni bis 3. Juli 2017 über die Bühne gehen. Franz Klauser ist bereits zum Festleiter bestimmt worden. Auf ein »sehr ereignisreiches und schönes Jahr«, verwies Georg Schützinger junior von der Jugendkapelle, der rund 20 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren angehören. Momentan probe die Jugendkapelle mit großer Vorfreude für das Frühjahrskonzert.

»Stolz dürfen wir sein auf das, was wir haben, denn wir haben uns das erarbeitet, es ist uns nicht geschenkt worden«, meinte zweiter Vorstand Ralf Hansen zu Beginn seines Statusberichts zum 480 000 Euro teuren Probenhaus, das im Oktober 2014 feierlich eingeweiht worden war. Dass man trotzdem schuldenfrei dastehe, sei Hansen zufolge dem großartigen, ehrenamtlichen Engagement der vielen Helfer und der erbrachten Eigenleistung im Wert von 80 000 Euro zu verdanken. »Wir haben sogar noch etwas in der Kasse. Das brauchen wir aber auch für den laufenden Betrieb und für die noch ausstehende, einladende Gestaltung unseres Probenhaus-Foyers«, so Hansen.

»Ihr seid etwas Besonderes für unsere Kirche«

Er freue sich, dass man auch im kommenden Jahr ein Bezirksmusikfest veranstalten könne, so der Leiter des Bezirksmusikverbands für den Chiem- und Rupertigau, Robert Koch. Für die 50. Ausgabe gebe es keinen schöneren Rahmen als das 125-jährige Gründungsjubiläum des Musikvereins Grabenstätt. »Ihr seid etwas ganz Besonderes für unsere Kirche und unseren Pfarrverband«, bedankte sich Pater Augustin bei der Musikkapelle für die musikalische Gestaltung der vielen kirchlichen Festtage. Der Musikverein sei so erfolgreich, weil »alle an einem Strang und in die selbe Richtung ziehen«, stellte Bürgermeister Georg Schützinger fest. mmü