weather-image
14°

Alois Blaim ist Ehrenvorstand der KSK Nußdorf

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Alois Blaim (rechts), langjähriger Erster und Zweiter Vorsitzender der KSK Nußdorf, wurde für seine Verdienste und seinen langjährigen aktiven Einsatz zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Ernennungsurkunde überreichten Vorsitzender Hans-Peter Schützinger (links) und sein Stellvertreter Andreas Posch. (Foto: Volk)

Nußdorf. Alois Blaim ist Ehrenvorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft Nußdorf. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Blaim, der insgesamt 15 Jahre als Erster oder Zweiter Vorsitzender und 16 Jahre für die Fahnenabordnung des Vereins tätig war, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Mit der Ernennung würdigte die KSK Nußdorf das langjährige Engagement in der Vorstandschaft. Vereinsvorsitzender Hans-Peter Schützinger und sein Stellvertreter Andreas Posch überreichten Blaim als äußeres Zeichen des Ehrentitels eine schmucke Ehrenurkunde.


Weitere fünf Vereinsmitglieder wurden für jeweils 40-jährige Treue zur KSK Nußdorf gewürdigt. Lorenz Babl, Manfred Forstner, Michael Gassner, Reinhard Goebel und Gerhard Lackner wurden mit einer Ehrennadel und -urkunde geehrt.

Anzeige

Vereinsmeisterschaft: Regere Beteiligung wünschenswert

Vorsitzender Schützinger blickte auf die Vereinsaktivitäten des Jahres zurück. Höhepunkte war die Vereinsmeisterschaft, die als Triathlon mit Maßkrugschieben, Hufeisenwerfen und Karabinerschießen ausgetragen wurde und bei der der Spaß im Vordergrund stand. 24 Teilnehmer nahmen am diesjährigen Wettbewerb teil. Schützinger warb für eine regere Beteiligung im nächsten Jahr. Der Vereinsausflug wurde gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt. Bei der Tagesfahrt besichtigten die Mitglieder die Maschinenbau-Firma Mayer in Tittmoning und das Feuerwehr-Museum in Waldkraiburg. Die KSK nahm mit einer Abordnung am 140-jährigen Gründungsfest der KSK Engelsberg teil, ebenso an der Wallfahrt der Krieger- und Soldatenkameradschaften des Chiem- und Rupertigaus nach Maria Eck. Zum Weinfest der Ortsvereine trug die KSK durch aktive Mitarbeit bei. Alljährlich organisiert der Verein den Jahrtag der Ortsvereine und das Gedenken zum Volkstrauertag.

Ausführliche Informationen gab Schützinger zur Sammlung für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge. 666 Euro wurden an Allerheiligen in die Sammelbüchsen der KSK-Mitglieder geworfen. Der Volksbund betreut 2,5 Millionen Soldatengräber und 832 Friedhöfe in 45 Ländern. Kassier Konrad Brunner informierte über den Stand der Vereinsfinanzen. Im Jahresverlauf musste ein Verlust von fast 1400 Euro hingenommen werden. Dennoch steht der Verein auf einer soliden finanziellen Basis. Zurzeit hat die KSK 170 Mitglieder, darunter 23 Fördermitglieder und acht Kriegsteilnehmer.

Bürgermeister Hans Gnadl würdigte den Einsatz von Vorstandschaft und Mitgliedern für die Allgemeinheit. Er lobte das aktive Vereinsleben, das gute Miteinander mit den anderen Ortsvereinen und den Einsatz für das Dorf- und Gemeindeleben. pv

Mehr aus der Stadt Traunstein