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»Aller Anfang ist mühsam«

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Der Aufstellung eines Bebauungsplans im Bereich der Kiesgrube westlich der Hochstraße stimmte der Stadtrat nun zu. (Foto: Markus Weißmüller; MW-Luftbild Grafing)

Traunstein – Die Stadt Traunstein hat nun einen Jugendbeirat. Zwölf junge Leute werden künftig die Interessen der Jugendlichen in der Großen Kreisstadt vertreten. Das wurde im Stadtrat bekannt gegeben. Außerdem wurde der vorgelegte Entwurf der Planungsgruppe Strasser + Partner zur Aufstellung eines Bebauungsplans für das Gewerbegebiet im Bereich der Kiesgrube westlich der Hochstraße gebilligt.


Die meisten Stimmen bei der Wahl zum Jugendbeirat bekam Benedikt Niedermeier (219), gefolgt von Johannes Müller (201) und Felix Weiß (201). Die drei werden gemeinsam mit den anderen Mitgliedern den Stadtrat in allen Belangen der Jugend beraten.

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Die Wahlbeteiligung lag bei 11,57 Prozent. Insgesamt 242 von 2091 wahlberechtigten Buben und Mädchen im Alter zwischen 11 und 21 Jahren haben ihre Stimmen abgegeben. Die Stimmabgabe war ausschließlich online möglich, »was genau richtig war. Da sind die Jugendlichen zuhause«, sagte Oberbürgermeister Christian Kegel. Zur geringen Wahlbeteiligung meinte er: »Aller Anfang ist mühsam. Doch ich hoffe, dass die Wahlbeteiligung beim nächsten Mal höher ist.«

Wahlberechtigt waren junge Leute mit Hauptwohnsitz in Traunstein zwischen 11 und 21 Jahren. Sie hatten die für die Stimmabgabe notwendigen persönlichen Zugangs- und Identifizierungsdaten per Post erhalten. Der Stadtrat nahm das Ergebnis der Jugendbeiratswahl einhellig zur Kenntnis.

Außerdem befasste sich das Gremium mit der Aufstellung eines Bebauungsplans für ein Gewerbegebiet zwischen der Südspange und der Kiesgrube westlich der Hochstraße. Vor gut einem Jahr hatte der Stadtrat einer Bebauungsplanaufstellung bereits zugestimmt. Doch dann gab es Einwände von Seiten der Unteren Naturschutzbehörde und des Bund Naturschutz (wir berichteten) für den Bereich der Kiesgrube. Auf Antrag des Eigentümers der nördlichen Grundstücke war das Bauleitverfahren getrennt und dort nicht weitergeführt worden.

Die naturschutzrechtliche Problematik sei zwischenzeitlich durch zahlreiche Maßnahmen des Grundstückseigentümers gelöst worden, hieß es von Seiten der Stadtverwaltung zu diesem Punkt. Deshalb konnte auch das Bebauungsplanverfahren für diesen Teilbereich fortgeführt werden. Der Stadtrat stimmte mit 18 zu 6 Stimmen zu. KR

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