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Alle Stimmen für Karl Lanzinger

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Petting. Einstimmig wurde Karl Lanzinger als Bürgermeisterkandidat der CSU für die Kommunalwahlen 2014 bestätigt. Alle 30 Wähler der Aufstellungsversammlung stimmten für den amtierenden Bürgermeister. Ebenso einhellig wurde die Liste der 14 Kandidaten für den Gemeinderat befürwortet.


Bürgermeister Lanzinger wird nicht auf der Liste der Gemeinderatsbewerber auftreten, wie er erläuterte. Zwar habe es kurzfristig im Vorfeld der Versammlung noch einigen Wirbel gegeben, als 2. Bürgermeister Ludwig Prechtl die Kandidatur für das Amt des 1. Bürgermeisters erwog, das habe sich aber wenige Stunden vor der Versammlung geändert: Prechtl werde nicht für das Bürgermeisteramt kandidieren, habe er in einem Gespräch betont. Auch einen anderen Bewerber der Freien Wähler werde es nicht geben.

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Als einziger Bewerber für das Bürgermeisteramt in Petting habe er sich deshalb gegen einen Platz auf der CSU-Liste entschieden. Er freue sich umso mehr, auf der Liste »14 tolle Kandidaten« präsentieren zu können, die sich gerne in die Arbeit des Gemeinderates einbringen würden. »Wir haben mit Philipp Strohmeyer, Franz-Martin Abfalter und Josef Heigermoser auch einige neue, junge Leute dabei«, sagte er.

Die Wahlleitung übernahm Hannes Putzhammer. Zuerst wurde Lanzinger als Kandidat für das Bürgermeisteramt einstimmig gewählt. Die vorgeschlagene Liste der Gemeinderatskandidaten wurde ebenfalls einstimmig bestätigt. Man habe sich darauf geeinigt, die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge anzuführen, erläuterte Putzhammer.

Demnach sind also auf der Liste zu finden Franz Martin Abfalter, Alexander Friedl, Andreas Götzinger, Martin Häusl, Klaus Haunerdinger, Josef Heigermoser jun., Manfred Heim, Michael Luckas, Hans Mayer, Brigitte Spitzauer, Hans Steinmaßl, Anton Strasser, Philipp Strohmeyer, Philipp und Alfred Wagner.

Lanzinger bedankte sich bei allen, die sich als Gemeinderatskandidat zur Verfügung stellen. »Wir haben eine wirklich gute Liste«, betonte er. Damit könne man guten Mutes in die Wahlvorbereitungen gehen. Das Wort Wahlkampf wolle er nicht verwenden, vielmehr wolle sich die CSU mit Sachthemen und einem zukunftsorientierten Konzept an die Wähler wenden.

Die vergangenen Jahre seien schöne und turbulente Jahre gewesen, bilanzierte er. Hauptthema sei nach wie vor die Schule, aber man dürfe darüber die vielen anderen Projekte nicht vergessen: Im sanierten Kindergarten und der neuen Kinderkrippe werde nun eine Ganztagsbetreuung geboten, das Musikheim wurde gebaut, die Gräberneuordnung im Friedhof abgeschlossen. Die Wasserversorgung sei mit einer neuen Pumpensteuerung ausgestattet worden, sodass der Druck jetzt gleichmäßiger sei.

Das Budget für die Straßensanierungen sei von 30 000 auf rund 80 000 Euro aufgestockt worden, und heuer wurde in Furth die Brücke über die Sur neu gebaut. Man habe Tauschgrundstücke für künftigen Baulanderwerb gekauft. In Schönram und Petting-Kirchfeld seien 21 neue Bauplätze für Einheimische entstanden, die auch alle sofort vergeben waren. Das Gewerbegebiet Wasserbrenner sei fast vollständig bebaut, ein neues Gewerbegebiet entstehe an der Seestraße nach dem Feuerwehrhaus. Hier berichtete Lanzinger, dass die Pläne der Raiffeisenbank sich zerschlagen hätten, ein neues Lagerhaus zu bauen: Die Baukosten seien zu hoch, man habe sich dagegen entschieden. »Die Gemeinde hat der Bank ein wirklich gutes Angebot gemacht, ohne dabei die Interessen der Genossen zu verletzen«, betonte Lanzinger. »Es liegt nicht an uns, die Bank hat sich aus Kostengründen gegen den Neubau entschieden«.

Zusammenfassend betonte Lanzinger, es sei viel erreicht worden: »Trotzdem haben sich die Rücklagen erhöht, und wir haben Geld, um zu investieren«. Auch in der nächsten Zukunft werde sich die Gemeinde mit den Themen Schule, Turnhalle und Sportanlagen beschäftigen, mit der Schaffung von Bauland für junge Familien und der Verbesserung des Breitbandausbaus. Zudem wolle man die Vereine in ihren Vorhaben unterstützen.

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