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Alle Physiotherapeuten schafften das Staatsexamen

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Das beste schriftliche Examen schaffte Kristina Hochreiter aus Ruhpolding (rechts), auf unserem Bild mit dem Ärztlichen Leiter Prof. Rupert Ketterl und Vanessa Schanz aus Penzberg, die das beste praktische Examen schaffte.

Traunstein. »Alle haben die Prüfung zum Staatsexamen nicht nur bestanden, sondern dies auch mit Bravour« – mit diesen Worten hat Heribert Zimmermann, der Leiter der privaten Fachschule für Physiotherapie Chiemsee-Schule-Zimmermann, bei der Zeugnisverleihung an seine 61 Schüler Erleichterung und Jubel ausgelöst. Der Erfolg wurde beim Examensball im Brauereiausschank Schnitzlbaumer in Traunstein gefeiert.


Ruhpoldingerin unter den besten Absolventen

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Die Prüfungsbesten mit dreimal der Note sehr gut waren Barbara Dannbauer und Maria Cikerle, beide aus Salzburg. Das beste schriftliche Examen schaffte Kristina Hochreiter aus Ruhpolding, das beste praktische Examen Vanessa Schanz aus Penzberg und das beste mündliche Examen Stefan Nöhrig aus Bad Reichenhall.

Das Ergebnis spiegele das Niveau der beiden Kurse in den vergangenen drei Jahren wider, so Zimmermann. Alle seien nun erleichtert, denn die viereinhalb Wochen Prüfungen hätten »Dauerstress« bedeutet. Sie seien aber nicht nur zum Lernen da gewesen, Intention der Dozenten sei es auch gewesen, sie persönlich weiter zu entwickeln. »Wir hoffen, dass uns dies trotz aller Lernintensität gelungen ist.«

Der Arbeitsmarkt werde alle aufnehmen, denn der Bedarf sei da. Mit dem Staatsexamen hätten sie sich die Grundlage für eine Existenz geschaffen. Künftig müssten sie jedoch schauen, was es an Neuerungen gebe. »Schauen sie, dass Sie effizient arbeiten und ihre Patienten Fortschritte machen«, so Zimmermann. Sie müssten für ihren Arbeitgeber »profitabel« werden und mehr erwirtschaften als ihr Gehalt ausmache. Sein Appell lautete zum Schluss: »Verlieren sie nicht aus den Augen, dass sie einen Beruf erlernt haben, um den Menschen etwas Gutes zu tun.«

Zu ihren sehr guten Leistungen gratulierte ihnen der Ärztliche Leiter und Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, Prof. Rupert Ketterl, vom Klinikum Traunstein. Sie hätten die zahlreichen Prüfungstage überstanden. Jetzt sei es wichtig, das Wissen richtig anzuwenden. Aufgrund der gezeigten Leistungen könne man sie aber an Krankenhäuser und niedergelassene Praxen nur weiter empfehlen.

Arbeit der Chirurgen weiterführen

Sie hätten die wichtige Aufgabe, das weiterzuführen, was die Chirurgen mit der Operation eingeleitet hätten. Nach der Operation finde die Behand-lung in enger Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Physiotherapeuten statt. Mit der Operation werde nur der Grundstock gelegt, auf dem die Physiotherapeuten ihre Behandlung aufbauen könnten. Bjr