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Alfons Baumgartner bleibt Kreisvorsitzender

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Bei der Jahreshauptversammlung der Bayernpartei, Kreisverband Traunstein, wurde die Vorstandschaft neu gewählt. Unser Bild zeigt (sitzend von links) Gerd Zürcher, Alfons Baumgartner und Konrad Baueregger, (stehend von links) Annelies Stefanutti-Bscheidl, Michael Riedl, Hubert Dorn, Heinrich Wallner, Rudi Auer, Andreas Holzner, Markus Schupfner, Josef Reiter, Markus Bichlmaier, Hans Schupfner.

Palling – Alfons Baumgartner aus Grassau bleibt Vorsitzender des Kreisverbands Traunstein der Bayernpartei: er wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Michlwirt in Palling in seinem Amt bestätigt.


Baumgartner berichtete kurz aus dem Kreistag, wo die Bayernpartei in dieser Legislaturperiode bereits einiges bewegt habe, so etwa den von Markus Schupfner initiierten fraktionsübergreifenden Antrag gegen TTIP, der vom Kreistag einstimmig angenommen wurde. Als Imker begrüßte er das vom Landrat Siegfried Walch ausgerufene Jahr der Biene, zu dem er bei Vorgesprächen mit dem Landrat zu dessen Meinungsbildung beigetragen habe.

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Die Ergebnisse der Neuwahlen

Bezirksrat Hubert Dorn, Generalsekretär der Bayernpartei, leitete die Neuwahl per Akklamation, die mit folgendem Ergebnis endete: Als 1. Kreisvorsitzender wurde Alfons Baumgartner, bestätigt, gleichberechtigte Stellvertreter sind Konrad Baueregger aus Palling und Gerd Zürcher aus Chieming, Kassier bleibt Rudolf Auer, Schriftführerin ist Andrea Staff. Mit der Mitgliederbetreuung und Homepagepflege wurde Hans Schupfner, Anning, betraut, Kassenprüfer sind Christa Summerer, Rottau, und Michael Riedl, Grassau. Beisitzer sind Annelies Stefanutti-Bscheidl aus Grabenstätt, Josef Reiter aus Engelsberg, und Markus Bichlmaier aus Tittmoning; cooptierte Beisitzer sind die Kreisräte Andreas Holzner, Markus Schupfner und Heinrich Wallner, Jugendbeauftragter ist Markus Bichlmaier.

In der Aussprache befürchtete Magda Scheller eine Zunahme der Wohnungsnot besonders im südlichen Bayern, wenn die anerkannten Asylbewerber von den Sammelunterkünften auf den Wohnungsmarkt drängen. Sie sorgte sich auch um den Landschaftsschutz, der bei vermehrtem Wohnungsbau aufgeweicht werden könnte und dass der vermehrte Landverbrauch zulasten wertvoller landwirtschaftlicher Flächen gehe. Dazu informierte Heinz Wallner, dass die landkreiseigene Wohnungsbaugesellschaft für die ankommenden Flüchtlinge in Traunstein, Trostberg und Traunreut Heime geschaffen habe. Aber nach Anerkennung des Asylstatus gelte für die Neubürger eine Residenzpflicht, das heißt, sie müssen sich innerhalb des Landkreises eine Wohnung suchen. »Wie sich das auf die Mietpreise auswirkt, werden wir sehen. Aber gemessen an unseren 172 000 Landkreisbürgern vertragen wir gerade noch zwei Prozent Neubürger, nicht aber fünf Prozent, wie das von Berlin angedacht ist«, meinte Wallner.

Sebastian Scheitzeneder wies auf den jetzt schon grassierenden Landverbrauch für Gewerbegebiete hin, der teilweise beste Ackerböden vernichte, wobei aber größtenteils nur Verbrauchermärkte und Discountern gebaut würden, die mit der Schaffung von vernünftig bezahlten Arbeitsplätzen nichts zu tun haben.

»Klare Kante« zeigen

Diskussionsthema war auch, dass die Bayernpartei in der Öffentlichkeit noch bekannter werden müsse. Konrad Baueregger sagte: »Wir müssen viel deutlicher herausstellen, wofür wir stehen.« Er appellierte an Hubert Dorn, dass der Landesverband »klare Kante« zeigen müsse. »Wir haben ein Alleinstellungsmerkmal in der Parteienlandschaft mit unserer Forderung eines selbstständigen Bayern, das viele der jetzigen Probleme lösen könnte.« cw