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Alarm im Minutentakt

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Feuerwehrfahrzeug
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Ein Blick auf die Front eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr. Foto: Patrick Seeger/Archiv Foto: dpa

Die Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h, die vom Deutschen Wetterdienst bereits am frühen Sonntagnachmittag herausgegeben worden war, hatte die Feuerwehren im Landkreis Traunstein schon auf mögliche Einsätze vorbereitet. Tatsächlich wurden gestern ab etwa 16.30 Uhr zahlreiche Wehren mit dem Stichwort »Unwetter« alarmiert.


Meist waren vom starken Wind umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste, die die Straßen blockierten, der Grund für das Ausrücken. Zwischen 16.30 und 18 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Traunstein rund 25 Feuerwehren im Landkreis, von Pittenhart und Altenmarkt im Norden bis Inzell im Süden oder Kirchanschöring im Osten. Die Motorsäge zum Zerkleinern der entwurzelten Bäume war dabei das Arbeitsgerät der Stunde. Auch Gegenstände wie Bauzäune oder -material – vom Orkan auf Fahrbahnen geweht – mussten von den Floriansjüngern beseitigt werden. Von den ersten Unwetteralarmierungen bis 18.30 Uhr (Redaktionsschluss) arbeiteten die Wehren etwa 35 Einsätze ab.

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Die Feuerwehr Traunstein rückten wegen verschiedener Sturmschäden kurz vor 18 Uhr in verstärkter Mannschaftsstärke aus.

Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes hatte bis 22 Uhr Gültigkeit, so dass die Wehren auch am Sonntagabend vor weiteren Alarmierungen gewarnt waren und die Gerätehäuser teilweise besetzt blieben. Auch die Integrierte Leitstelle Traunstein wurde am Nachmittag personell aufgestockt. Von Verletzten oder größere Sachschäden war bis 18.30 Uhr nichts bekannt. pv