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Aktive Feuerwehrler für ihren Dienst geehrt

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Kreisbrandrat Hans Gnadl (von links) überreichte an Andreas Scheck und Hubert Dittrich die Ehrung für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Eisenärzt.

Siegsdorf – Von einem »ganz normalen« Einsatzjahr und einem regen Vereinsleben zeugten die Inhalte der Rechenschaftsberichte im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eisenärzt.


Vorstand Thomas Oberpriller ging in seinem Rückblick vornehmlich auf die Termine des Feuerwehrvereins ein. Neben vielen Versammlungsbesuchen der Wehren und Ortsvereine waren Vorstandschaft und Verein besonders beim bestens besuchten Gartenfest an Fronleichnam und mit der Instandsetzung von »Zenzi« gefordert. Das ehemalige Einsatzfahrzeug der Eisenärzter Wehr hatte nach seiner Ausmusterung noch viele Jahre zuverlässig Dienst in der Partnergemeinde Venusberg in Sachsen geleistet und kehrte im vergangenen Sommer wieder nach Eisenärzt zurück. Fleißige Helfer haben die »Zenzi« wieder auf Vordermann gebracht, sodass sie beim Jubiläumsfest der Feuerwehr Teisendorf erstmals mit ausrücken konnte.

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Oberpriller würdigte alle Helfer und lobte auch die vielen fleißigen Helferinnen beim Gartenfest, das mit herrlichem Wetter und bestem Besuch wieder ein voller Erfolg war. Das Gartenfest war verbunden mit einem Besuch der Feuerwehr aus Venusberg, der man zusammen mit der Gemeinde drei unvergessliche Tage im Chiemgau bescherte. Auch ein dreitägiger Vereinsausflug nach Budapest und die Ehrung von Peter Daubner, Erich Hasselberger und Alfred Überegger sen. für 40 Jahre aktiven Dienst im Landratsamt Traunstein waren Höhepunkte des Vereinsjahres.

Kommandant Klaus Pertl berichtete von 40 Alarmierungen mit insgesamt 1866 geleisteten Einsatzstunden. Neben einem Brandeinsatz waren die Wehrmänner dabei auch bei 30 Technischen Hilfeleistungen, und acht Sicherheitswachen gefordert. Zudem fielen 1568 offizielle Übungsstunden an, der Aufwand für Bewegungs- und Ausbildungsfahrten und das erfolgreich abgelegte Leistungsabzeichen THL ist dabei nicht berücksichtigt. Pertl lobte besonders seinen Stellvertreter Alfred Überegger jun., die Gruppenführer und Zeugwarte, sowie Jugendleiter Robert Hatzenbühler für die konstruktive und angenehme Zusammenarbeit. Zusammen mit dem Vorstand beförderte er Alois Lankes und Schriftführer Alex Klammer zu Hauptfeuerwehrmännern.

Von der schönen Aufgabe, 15 Jugendlichen für den Feuerwehrdienst fit zu machen, berichtete erstmal Jugendleiter Robert Hatzenbühler. 20 Jugendübungen, der Berufsfeuerwehrtag in Ruhpolding, die Jugend-Gemeinschaftsübung der Gemeinde, der Kreisjugend-Feuerwehrtag in Petting, die Truppmann-Ausbildung und der Wissenstest sowie die aktive Mithilfe beim Gartenfest ließen keine Langeweile aufkommen. Mit Dominik Stadler konnte wieder ein fertig ausgebildeter Feuerwehrmann zur aktiven Wehr wechseln und hat dort auch gleich die verantwortungsvolle Aufgabe des Fähnrichs übernommen.

Siegsdorfs Bürgermeister Thomas Kamm überbrachte den Dank und die besten Wünsche der Gemeinde und freute sich mit der Wehr über ein »erlebnisreiches und unfallfreies Jahr«. Er informierte darüber, dass die Gemeinde in Absprache mit den Kommandanten der Ortswehren einen »Feuerwehr-Bedarfsplan« in Auftrag gegeben habe, um künftige Anschaffungen optimaler planen zu können und die Nachfolgekosten im Zaum zu halten.

Kreisbrandmeister Stephan Hellmuth ging auf einige sehr belastende Einsätze der letzten Monate ein und forderte vermehrte Anstrengungen zur Ersthelfer-Ausbildung bei den Wehren. Über die besonderen Anforderungen bei der Umstellung auf den Digitalfunk sprach Kreisbrandrat Hans Gnadl und ermunterte die Eisenärzter Wehr ausdrücklich, künftig auch Frauen und Mädchen in die aktive Wehr aufzunehmen. Für 25 Jahre aktiven Dienst überreichte er dann an Hubert Dittrich und Andreas Scheck eine Urkunde und das Ehrenzeichen. FK