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»Adventszeit ist die schönste Zeit im Jahr«

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Am Heiligen Abend steht Michaela Kaniber gemeinsam mit ihrem Mann Thomas in der Küche. Es gibt ein Drei-Gänge-Menü, woraus sie uns heute das Hauptgericht vorstellt.

Bayerisch Gmain. Die Adventszeit ist für die Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber (CSU) »die schönste Zeit im Jahr«. Dann backt sie mit ihren drei Töchtern Plätzchen, dekoriert das Haus weihnachtlich und besucht mit der Familie Christkindlmärkte.


»Die Adventszeit ist eine wohlig-warme und friedvolle Zeit. Man wird so sehr an die eigene Kindheit erinnert, die Spannung auf das Christkindl wächst täglich«, sagt die 36- jährige Bayerisch Gmainerin. Sie versuche trotz des Stresses die Zeit mit ihrer Familie zu genießen, was ihr eigentlich auch gut gelinge. »Meine Kinder sind die besten Entschleuniger.« – Ihre Töchter sind 9, 13 und 14 Jahre alt.

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Dass ihre Mama eine leidenschaftliche Köchin ist, wird auch die Töchter freuen. »Ich bin als Wirtstochter aufgewachsen, ich koche und backe für mein Leben gern«, sagt die 36-Jährige. Am Heiligen Abend stehen sie und ihr Mann Thomas gemeinsam in der Küche, um ein ganz besonderes Menü zu zaubern. Als Vorspeise gibt es eine Maroni-Cremesuppe mit Trüffelöl, als Hauptgericht kommen Garnelen und Tintenfisch im Tomaten-Weißweinsud sowie Chilikartoffeln mit grünem Salat und Weißbrot auf den Tisch. »Und als Dessert mache ich, passend zu Weihnachten, ein Lebkuchen-Parfait mit Glühweinschaum«, sagt Michaela Kaniber und ergänzt: »Ich bin sehr christlich erzogen worden und eigentlich sollte man sich in der Adventszeit etwas besinnen, auch was das Essen anbelangt.« Die Familie würde am Heiligen Abend ganz bewusst kein Fleisch essen, »obwohl ich auch zugeben muss, dass meine Gerichte nicht als Fastenspeise durchgehen.«

Für das kommende Jahr wünscht sich die 36-Jährige, »dass ich mit meiner Familie ein gesundes und zufriedenes Leben führen darf.« Beruflich hoffe sie »auf die Kraft und Gottes Beistand, damit ich die Aufgaben, die mir mit so vielen Stimmen übertragen wurden, auch mit Freude und Motivation für meine Mitbürger erfüllen kann.«

Denn für die dreifache Mutter hat sich seit ihrem Einzug in den Landtag viel verändert. »Die Welt dreht sich nun noch schneller als vorher. Es ist zum Teil sehr stressig, da ich den Menschen gerne schnell helfen möchte, es die Zeit und langwierige Amtsabläufe aber oft nicht zulassen.« Die Arbeit in den Ausschüssen und Arbeitskreisen sei sehr interessant, »allerdings für einen ungeduldigen Menschen wie mich auch noch sehr gewöhnungsbedürftig.«

Die verschiedenen Sichtweisen und Probleme der einzelnen bayerischen Bezirke seien eine Herausforderung. »Jeder möchte natürlich das Beste für seine Region – und ich natürlich für unsere Heimat«, betont Michaela Kaniber. »Und doch müssen wir uns alle vor Augen halten, dass es ja um ganz Bayern geht und wir nicht alleine sind mit unseren Forderungen«. Besonders am Herzen liegen ihr Themen wie Arbeits-, Familien- und Integrationspolitik sowie die Entwicklung des Tourismus und die Energiewende. KR