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Adventskonzerte in Sparz erfreuten die Zuhörer

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Gewohnt gekonnt und mit großer musikalischer und inhaltlich-geistlicher Tiefe: die Adventskonzerte der Maria-Ward-Mädchenrealschule Sparz. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein – »Stille Zeit« spielte das Blechbläserquartett bei den beiden Adventskonzerten der Mädchenrealschule Sparz und traf damit inhaltlich genau den Punkt: Herausgenommen aus der vorweihnachtlichen Hektik konnten die vielen Besucher die Ruhe und den Tiefgang nutzen, die das Programm der jungen Musiker und Theaterspieler der Schule bot.


Und daneben freuten sich Freunde und Familienangehörige der Mitwirkenden über das erstaunliche Können, das insbesondere auch bei den Instrumentalbeiträgen zu bestaunen war, und zum Ende des rund eineinhalbstündigen Programms mit lang anhaltendem Applaus bedacht wurde.

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Die vorgespielten und gesungenen Lieder zeigten eine große musikalische Vielfalt und auch die Texte der Lieder passten so richtig zum Thema Advent und Weihnachten. Das Instrumentalensemble nahm die Zuhörer bei einer Polka mit. Der Schulchor machte mit Bette Midler’s Klassiker »The Rose« deutlich, dass es an Weihnachten um ein zentrales Thema geht: Liebe.

Religionslehrer Peter Klein zeigte in seinen einleitenden Worten zum Konzert auf, dass das Feiern von Weihnachten vor dem Hintergrund des Flüchtlingsstroms nach Deutschland nicht ganz einfach sei. Die Herbergssuche von Josef und der schwangeren Maria vor rund 2000 Jahren sei auch für viele Flüchtlinge ein reales Problem. Dazu gelte für Christen der neutestamentliche Spruch, der Ermahnung und Ermutigung zugleich sei: Dass das, was man »den Geringsten« Gutes tue, gelte, wie wenn man es Jesus selbst tun würde.

Dass man Weihnachten durchaus auch ohne den gekommenen Jesus feiern kann, wurde in den gespielten Theatersequenzen deutlich. Und so musste dieser – nicht erkannt – schon mit einem Tipp nachhelfen: »Heute ist mein Geburtstag.« Zum Ende der kurzen Theaterstücke haben es seine religionsfremden Gesprächspartner dann doch noch verstanden: »Genial dieser Jesus – und das an Weihnachten.« awi

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