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Adolf Angerer und Alois Biermaier seit 65 Jahren dabei

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Ehrungen bei der Musikkapelle Bischofswiesen (v.l.): Florian Lindner (Musikmeister), Alois Biermaier (65 Jahre), Hannah Poser (Querflöte), Walburga Pelzer (25 Jahre), Sebastian Horstmann (vorne, Trommlerzug), Michael Schneck (hinten, 1.Tambourmajor), Uli Schneider (25 Jahre), Simon Oeggl (vorne, Flügelhorn), Kaspar Stanggassinger (hinten, 25 Jahre), Adolf Angerer (65 Jahre), Michael Stanggaßinger (50 Jahre), Rupert Kurz jun. (1. Vorstand). (Foto: Walch)

Bischofswiesen – Über zahlreiche treue Mitglieder verfügt die Musikkapelle Bischofswiesen: Am längsten dabei sind die Gründungsmitglieder Adolf Angerer und Alois Biermaier, die auf der Jahreshauptversammlung im »Brenner Bräu« besonders geehrt wurden.

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Vorstand Rupert Kurz jun. konnte 71 aktive und passive Mitglieder der Musikkapelle Bischofswiesen zur Hauptversammlung begrüßen. In einer Schweigeminute gedachte man des im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieds Johann Auer.

In diesem Jahr gab es erfreulicherweise wieder mehrere Neuaufnahmen. Es traten Hannah Poser (Querflöte) und Simon Oeggl (Flügelhorn) der Musikkapelle bei. Der Trommlerzug erhält mit der Neuaufnahme von Sebastian Horstmann einen weiteren Marschtrommler.

Mehrere verdiente Mitglieder standen beim Tagesordnungspunkt »Ehrungen« im Mittelpunkt. So wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein Uli Schneider, Adolf Witt, Katharina Graßl, Walburga Pelzer, Engelbert Aigner, Kaspar Stanggassinger, Gottfried Moderegger und Paula Dasch geehrt. Für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Musikkapelle erhielten Ludwig Aigner und Michael Stanggaßinger Auszeichnungen. Für 65 Jahre Vereinszugehörigkeit konnten die Gründungsmitglieder Adolf Angerer und Alois Biermaier besonders ausgezeichnet werden.

Die Berichte der Vorstandschaft eröffnete Schriftführer Florian Sedlmeir, der einen Rückblick auf das ereignisreiche letzte Vereinsjahr gewährte. Mit den vielen Einsätzen, unter anderem beim 500-Jahr-Jubiläum des Salzbergwerks Berchtesgaden, dem Fest der Kerweborsch in Wiesoppenheim (Rheinland-Pfalz) oder den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Bundeswehrstandorts Strub, war einiges zu berichten.

Kassier Paul Koller stellte in seinem Kassenbericht die finanzielle Situation der Musikkapelle dar. Im vergangenen Vereinsjahr musste ein Defizit in der Kasse festgestellt werden. Grund dafür war hauptsächlich die Anschaffung eines neuen Tenorhorns, das der Ausbildung des Nachwuchses zugute kommt. Auf Vorschlag der beiden Kassenrevisoren Hans Kurz und Michael Kleinert erteilte man dem Kassier und der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.

Musikmeister Florian Lindner gab in seinen Ausführungen sowohl einen Rückblick auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres als auch einen Ausblick auf das bevorstehende Vereinsjahr. 1. Tambourmajor Michael Schneck ließ das Jahr aus Sicht des Trommlerzuges Revue passieren. Er dankte besonders Giselher Cramer, der dem Trommlerzug eine neue Trommel spendiert hatte. Lob für alle Unterstützer der Kapelle gab es abschließend auch vom 1. Vorstand Rupert Kurz jun. fb