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Adlgasser Straße soll saniert werden

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Die Adlgasser Straße in Inzell soll im nächsten Jahr von der Bundesstraße bis zum Penny-Markt neu asphaltiert werden. In diesem Zuge wird die Gemeinde Inzell auch die Wasserleitung ab der Schulstraße neu verlegen. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Die Asphaltdecke der Adlgasser Straße von der Bundesstraße bis zum Penny-Markt ist schadhaft, deshalb plant der Landkreis Sanierungsarbeiten. Im Zuge dieser Baumaßnahme will die Gemeinde Inzell die Wasserleitungen erneuern und dabei auch gleich die angrenzende Schulstraße neu asphaltieren. »Diese Wasserleitung ist eine der ältesten in Inzell und deshalb wird es höchste Zeit, diese auszutauschen. Wir müssen die Maßnahme des Straßenbauamtes nutzen und dabei die neue Leitung verlegen«, so Bürgermeister Hans Egger im Gemeinderat. Derzeit wird die Ausschreibung vorgenommen und wegen der Dringlichkeit der Sache erfolgte auch bereits die Beauftragung der Planungsleistungen. Man rechnet mit einer Bausumme für die Gemeinde von etwa 170 000 Euro. Die Sanierungsmaßnahmen sollen noch vor Pfingsten abgeschlossen werden. Von der Bundesstraße bis zur Schulstraße ist nur eine neue Asphaltdecke notwendig und danach bis zum Penny-Markt wird der Unterbau entfernt und frostsicherer Kies eingebaut.


Annelie Gromoll (OBIC) wollte wissen, ob im Zuge dieser Umbaumaßnahmen das Kopfsteinpflaster auf dem Gehsteig ersetzt werden kann. Dieses sei nicht nur für gesunde Menschen ein Übel und keineswegs behindertengerecht. »Neben den Rollstuhlfahrern und Leuten mit Rollatoren haben auch die Kinder mit ihren 'Fahrzeugen' Probleme«, so Gromoll. Bürgermeister Egger entgegnete, dass dieses Kopfsteinpflaster vor etwa 15 bis 20    Jahren im Rahmen der Städtebauförderung eingebaut wurde und nicht so einfach ersetzt werden kann. Hier gilt es zu prüfen, ob eventuelle Rückzahlungen auf die Gemeinde zukommen. Peter Spannring (Bürger für Inzell) betonte dazu, dass beim Kopfsteinpflaster im Gegensatz zum Teer das Wasser versickern kann. Rudi Heitauer (CSU) erkundigte sich nach den Anschlusskosten für die Anlieger. Bürgermeister Egger legte klar, dass das wegen der Teerdecke noch nicht feststehe. Bei der Wasserleitung werde es so gehandhabt, wie früher. Laut Rechnungsprüfungsausschuss müssen Herstellungskosten verlangt werden.

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Digitalfunkgeräte für die Feuerwehr Inzell

Für die Freiwillige Feuerwehr Inzell war die Teilnahme am erweiterten Probebetrieb Digitalfunk vom Gemeinderat bereits im März beschlossen worden. Die Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Traunstein und Rosenheim bilden eine Einkaufsgemeinschaft für Digitalfunkgeräte, da eine gemeinsame Ausschreibung mit höheren Abnahmemengen einen günstigeren Einkaufpreis erwarten lässt. Der Gemeinderat beschloss deshalb einstimmig, die Digitalfunkgeräte für die Freiwillige Feuerwehr Inzell im Rahmen der gemeinsamen Ausschreibung zu erwerben. Die Kosten betragen insgesamt 42 000 Euro, auf die Gemeinde entfallen 24 000 Euro. Peter Spannring zeigte sich von der Staatsregierung enttäuscht, denn zugesagt waren 80 Prozent Förderung. Bürgermeister Egger entgegnete, dass die 80 Prozent allein auf die Funkgeräte und nicht auf den Einbau angesetzt sind. Auf Anfrage von Annette Schneider (CSU), wie es denn im Vergleich zur Bergwacht aussehe, erläuterte Spannring, dass Bergwacht und Feuerwehr komplett unterschiedlich zu sehen sind. Dort sei es nicht Verpflichtung der Gemeinde. hw