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Adlgaßer Straße in Inzell wird saniert

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Die Adlgaßer Straße in Inzell wird derzeit saniert. Deshalb ist sie nur von Anliegern befahrbar. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Die Sanierungsmaßnahmen an der Adlgaßer Straße in Inzell sind in vollem Gange. Die Teerdecke wurde bereits abgefräst und in dieser Woche beginnen die Grabungsarbeiten zum Verlegen der neuen Wasserleitung. Eigentlich hätte diese Straßenbaumaßnahme erst nach Ostern beginnen sollen, doch weil bereits alle notwendigen und erforderlichen Baumaterialien angeliefert wurden, kann schon damit begonnen werden. Dadurch sollte auch gewährleistet sein, dass bis Pfingsten der größte Teil der Arbeiten abgeschlossen und die Straße wieder neu geteert ist.


Für die Finanzierung der neuen Teerdecke ist das Landratsamt zuständig. In diesem Zug wird die Gemeinde aber gleich die in die Jahre gekommene Wasserleitung erneuern und zugleich eine neue Gasleitung verlegen. Die Kosten insgesamt liegen bei 350 000 Euro. Geplant ist zudem nach Fertigstellung der derzeitigen Baumaßnahme die Instandsetzung der Wasserleitung in der Schulstraße, wie in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates bekannt gegeben wurde.

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Einstimmig beschlossen wurde vom Gremium in dieser Sitzung auch der Erlass einer Informationsfreiheitssatzung zum 1. April. Der Entwurf war vorab vom Landratsamt geprüft und entsprechend überarbeitet worden. Zweck dieser Satzung ist es, den freien Zugang zu den bei der Gemeinde vorhandenen Informationen zu gewährleisten.

Gleichzeitig wurde auch die Ergänzung des kommunalen Kostenverzeichnisses zur Satzung über die Erhebung von Verwaltungskosten einstimmig abgesegnet.

Ein weiterer Punkt war die Vergabe des Kanalsanierungskonzepts im Bereich Außerfeld und Schwimmbadstraße. Die Erstellung des Sanierungskonzeptes soll im Jahr 2015 erfolgen, die Ausschreibung und Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen ist für das nächste Haushaltsjahr geplant. Den Auftrag für die Erstellung des Konzepts erhielt das Ingenieurbüro HPC.

In der Sitzung wurde zudem die Erschließungsplanung für das Baugebiet »Gschwall Nord« anhand eines Plans begutachtet und diskutiert. Eine Änderung ergab sich nun lediglich für den vorgesehenen, drei Meter breiten Grünstreifen zur angrenzenden Straße. Um zwei entgegenkommenden Fahrzeugen genügend Platz zu gewähren, ist nunmehr nur noch eine Granitzeile vorgesehen und die Rasensteine kommen weg. Als Folge erweitert sich die Straßenbreite auf 3,50 Meter, was gerade auch in den Wintermonaten sicher nicht von Nachteil sein sollte. Der Plan wurde mit der Änderung einstimmig genehmigt.

Bürgermeister Hans Egger ging zum Abschluss der Sitzung noch mal kurz auf die Special Olympics ein, die Anfang März in Inzell stattgefunden hatten. Demnach gab es in den Medien 476 Beiträge über Inzell. Zum Vergleich waren es 2013 in Garmisch Partenkirchen im gleichen Zeitraum lediglich 215 Veröffentlichungen. »Es gab nur positive Rückmeldungen und für Inzell war es eine sehr gute Werbung nach außen. Alles hat bestens funktioniert und gerade bei der Abwicklung der vielen Veranstaltungen haben sich die durchführenden Organe nur Bestnoten verdient«, so das Gemeindeoberhaupt. hw