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Acht neue Bauplätze für junge Familien

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Grassau. Bei der Bürgerversammlung in Rottau gab Bürgermeister Rudi Jantke bekannt, dass der Gemeinde eine Anfrage zur Bebauung mit acht Bauparzellen nördlich des Bauernschmied-Anwesens vorliege. Der Grassauer Marktgemeinderat hat dem Anliegen bereits einstimmig unter der Auflage zugestimmt, das, wie üblich, die Hälfte der Baurechte an die Gemeinde zur Weitergabe an junge, einheimische Familien übergeben werde. Die andere Hälfte der Parzellen kann durch den Inhaber des Grundstücks, einen Landwirt, veräußert werden.


Die Zufahrt zum Baugebiet solle über den Salchtweg und das Gelände des dortigen Bauernhofes erfolgen. Laut Jantke beabsichtigt der Bauer, im Rahmen eines privilegierten Vorhabens, mit der Landwirtschaft an die Hackenstraße auszusiedeln. Dass das Projekt in Rottau trotz des einstimmigen Votums des Gemeinderates nicht unumstritten ist, zeigten Wortmeldungen von Besuchern bei der Bürgerversammlung.

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Geplant ist laut dem Bürgermeister zudem, die Heizungsanlagen im Rottauer Kindergarten und im »Ärztehaus Rottau« durch eine gemeinsame Hackschnitzel-Heizung zu ersetzen und so Kosten zu sparen. Außerdem ergebe sich die günstige Möglichkeit, den Fußballplatz in Rottau durch die Firma, die in Grassau den Golfplatz baut, herrichten zu lassen.

Im letzten Tagesordnungspunkt stellte Hias Hofmann den Antrag, die Ortsgestaltungssatzung dahingehend zu überarbeiten, dass nur noch einheimische Sträucher und Bäume gepflanzt werden dürfen. Auf die Frage von Manfred Rätze, was mit dem Kunstrasen, den der ASV Grassau vom FC Bayern erhalten habe, passiert sei, antwortete Jantke, der große Teil sei entsorgt worden und den Rest würden die Teisendorfer Fußballer übernehmen.

Reinhard Huber regte abschließend an, am »Nussbankei« ein Hundeklo zu errichten. ja