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Abwechslungsreiche Konzertstunden

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Die neu gegründete Vachendorfer Bläserklasse hatte beim Cäcilienkonzert ihren ersten Auftritt.

Vachendorf. Erster Auftritt für die neu gegründete Vachendorfer Bläserklasse: Unter der Leitung von Peter Reiter durfte die aus 19 Kindern bestehende Kapelle das Cäcilienkonzert eröffnen. In der voll besetzten Turnhalle spielte der Bläsernachwuchs das erste Mal vor größerem Publikum und gab ein engagiertes Debüt. Nach diesen ersten Schritten in die Öffentlichkeit übernahm das Jungmusikanten-Trio mit Michaela Gutsjahr, Theresa Gutsjahr und Seppi Schwarz, ebenfalls unter Reiters Leitung. Sie boten drei Musikstücke, darunter die Filmmelodie aus »Pippi Langstrumpf«.


Weiter ging es mit der 15-köpfigen Jugendkapelle. Für sie hatte Reiter eigens den »Vachendorfer Jugendkapellen-Marsch« komponiert. Dem folgte – unter anderem – die moderne Ouvertüre »Checkpoint« des Österreichers Fritz Neuböck. Mit Ausschnitten aus der Filmmusik von »Fluch der Karibik« nach einer Bearbeitung von Michael Brown wurden die Zuhörer auf eine abenteuerliche Wellenfahrt gelockt. Nachdem die Segel wieder eingeholt waren, übernahm Vorstand Josef Ederer und überreichte zusammen mit Bürgermeister Rainer Schroll an zehn Jugendliche das Musikerleistungsabzeichen D1.

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Durch das Programm führte mit gewohnt humoristischer Art Georg Lenger. Er informierte, dass Dirigent Sebastian Lauf zwar nun Sebastian Noichl heiße, doch ansonsten »der Gleiche« geblieben sei. Er stellte klar, dass nicht nur die Jugend für die Musik wichtig sei, sondern auch die Älteren und Erfahrenen, welche die Jungen anleiten, unterstützen und führen. So gingen in diesem Jahr Abzeichen des Musikbundes für 40-jähriges musikalisches Wirken an Sepp Hechenbichler und Schorsch Baumgartner. Sepp Hechenbichler (Tuba) war auch der Solist dieses Abends mit dem Stück »Concertino« von Franz Watz, ein klassisch gehaltenes Solostück für Tuba und Blasorchester in drei Sätzen.

Zu hören gab es noch einige musikalische Schmankerl, wie »Dublin Dances« von Jan van der Roost. Hier verknüpft der Komponist drei traditionelle irische Melodien zu einem Konzertstück, bei dem vor allem die Flötistinnen und Schlagwerker gefordert sind. Im Saal fand dieses Stück überwältigenden Anklang. »The da Vinci Code« von Komponist Hans Zimmer nahm mit auf die Suche des Professor Langdon nach Hinweisen auf den Heiligen Gral und auch der »Raiders Masch« von John Williams ließ keine Langeweile aufkommen. So schnell ließ das Publikum die Musikanten nicht von der Bühne und erst mit dem Konzertmarsch von Wim Laserrooms »Teamwork« war der Abend beendet. Ein wahrhaft passender Name für die Gestaltung dieser abwechslungsreichen Konzertstunden. BL