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»Abgeschlossene Lehre ist ein solider Grundstein«

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Sie schafften die Traumnote 1,0: Lena Neumeier (von rechts), Susanne Daniel, Isabella Schreiner, Markus Fischer, Patrick Konhäuser, Peter Krämer und Josef Piatke.

Traunstein – Einen großen Schritt in ihrem beruflichen Werdegang bedeutete die Abschlussfeier für die angehenden Fachkräfte der zwei- und dreijährigen Ausbildungsberufe an der Staatlichen Berufsschule I in Traunstein. 283 Absolventen in 16 unterschiedlichen Berufsrichtungen bekamen nun ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Acht Schüler schafften die Traumnote von 1,0. Insgesamt wurden 59 Staatspreisträger geehrt.


Üblicherweise haben in der Abschlussfeier der BS I auch geistliche und religiöse Gedanken einen festen Platz. Die Fachschaft Religion gestaltete den besinnlichen Programmteil, indem sich die abgehenden Berufsschüler nochmals auf das Erlebte in Form eines Rückblicks aber auch eines Ausblicks auf das konzentrieren sollen, was sie möglicherweise in der kommenden Zeit im Privatleben wie auch vor allem in der Berufswelt erwartet.

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Mit Lehre soliden Grundstein gelegt

Stellvertretender Schulleiter Matthias Vieweger beglückwünschte die Absolventen und sagte: »Gratulation, ihr habt es nach drei Jahren hinter euch.« Auch von Seiten der Schülermitverantwortung kamen Glückwünsche an die Absolventen. »Drei Jahre lernen und leiden sind vorbei. Ihr könnt mit Stolz sagen, ihr habt es geschafft«, sagte Sofia Mittermaier. Maximilian Moosbauer fügte hinzu: »Eure abgeschlossene Lehre ist ein solider Grundstein.«

Stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber überbrachte die Glückwünsche von Landrat Siegfried Walch und sagte, die Ausbildung sei das Tor zum Leben. Die jungen Fachkräfte hätten vor dem Hintergrund einer nur ganz geringen Jugendarbeitslosigkeit beste Chancen. »Ihr werdet ganz dringend gebraucht.« Für den Landkreis Traunstein sei die Bildung ein wichtiger Schwerpunkt. Alleine in die gewerbliche Berufsschule investiere man in den kommenden Jahren fast 48 Millionen Euro. »Das ist die größte Investition in der Geschichte des Landkreises.«

Dank an alle, die den Rücken frei hielten

In seiner Festrede ging Schulleiter Wolfgang Kurfer ebenfalls auf die zu Ende gegangene Lehrzeit ein: »Ihr habt bis zum Abschluss durchgehalten, viel gelernt und gearbeitet. Ich freue mich über jeden Einzelnen von ihnen.« Er bedankte sich bei den Lehrern, Ausbildern und den Familienangehörigen, die an die jungen Absolventen geglaubt haben und ihnen den Rücken frei gehalten haben.

Nun stehe eine Weichenstellung im Leben der Absolventen an. »Es geht um mehr, als ihr Zeugnis zu erhalten – es geht darum, ihr berufliches und privates Leben zu gestalten.«

Gleichzeitig müsse der Weg immer wieder überprüft werden. »Es gibt keine Einbahnstraße bis zur Rente«, so der Schulleiter, der die scheidenden Schüler ermutigte, theoretisches Wissen, fachliche Kompetenz und persönliche Fähigkeiten zu kombinieren. »Dann sind sie bestens ausgerüstet.«

Anschließend erhielten die Absolventen klassenweise ihre begehrten Schulzeugnisse. Die 1,0-Absolventen, die Klassenbesten und Staatspreisträger wurden besonders gewürdigt. Der Tradition verbunden, spielte ein Berufsschülertrio zwischen den einzelnen Programmpunkten gekonnt bayerische Stücke. awi