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A8: Zwei Personen bei schwerem Crash am „Bergener Talübergang“ lebensbedrohlich verletzt

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Am späten Sonntagnachmittag assierte auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Schweinbach und Bergen in Fahrtrichtung München ein schwerer Verkehrsunfall.


Aufgrund des starken Rückreiseverkehrs bildete sich ein Stau, welchen eine 32 jährige Salzburgerin, die auf der linken Spur fuhr, zu spät wahrnahm. Infolge dessen fuhr sie nach ersten Erkenntnissen nahezu ungebremst auf einen vor ihr befindlichen BMW und im weiteren Verlauf auf einen weiter vorne fahrenden Mercedes auf. Der BMW wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen rechts neben ihm befindlichen Volvo geschleudert.

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Durch den Verkehrsunfall wurden die Unfallverursacherin, sowie fünf weitere Personen mit teilweise schweren und in zwei Fällen sogar mit lebensbedrohlichen Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Hierzu war neben mehreren Rettungsfahrzeugen auch ein Hubschrauber im Einsatz.

Der Sachschaden an den unfallbeteiligten Fahrzeugen wird sich nach ersten Schätzungen im oberen fünfstelligen Bereich bewegen.

Das Ausmaß der Schadenslage erforderte zum Leid vieler Rückreisender die fast dreistündige Vollsperrung der A 8 in Richtung München. Zu diesem Zwecke und für die Aufräumarbeiten war die Feuerwehr Siegsdorf mit 25 Mann/Frau und fünf Fahrzeugen vor Ort. Zudem die Autobahnmeisterei Siegsdorf, sowie mehrere hiesige Abschleppunternehmen zur Bergung der verunfallten Fahrzeuge.

Unter Hinzuziehung eines Sachverständigen wurde der Verkehrsunfall durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein aufgenommen.

Teilweise hatten die Rettungskräfte, Probleme die Unfallstelle durch den entstandenen Rückstau zu erreichen. Neben „Rettungsgassenverweigerern“ befanden sich teils abgestellte Fahrzeuge sowie viele Personen auf der Fahrbahn, was die Anfahrt erheblich erschwerte.

Wichtiger Hinweis der Polizei aus gegebenem Anlass:

Im Falle eines sich bildenden Staus ist ausnahmslos eine Rettungsgasse zwischen der jeweils linken und der rechts daneben befindlichen Spur zu bilden. Wer diese Regelung auch nur fahrlässig nicht einhält, kann zur Kasse gebeten werden!

Das Betreten der Fahrbahn ist auch im Fall eines länger andauernden Verkehrsstaus nicht gestattet und ebenfalls mit einem Verwarnungsgeld versehen.

Pressemeldung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein

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