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Übung macht die Preisträgerin

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Bratschistin und Preisträgerin Katharina Bäuml beim Preisträgerkonzert. Foto: Dieter Roth

Chieming – Die vielen Übe- und Probenstunden seit Herbst vergangenen Jahres machten sich durch die Erfolge mehr als bezahlt.


Schließlich erzielten beim Wettbewerb »Jugend musiziert« auch Schülerinnen der Sing- und Musikschule Traunwalchen und der Gemeinden Chieming und Nußdorf beachtliche Ergebnisse. Die zum Großteil noch sehr jungen Teilnehmerinnen und ihre Lehrer waren gleichermaßen zufrieden.

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Musikschulleiter Josef Mayer betonte beim Preisträgerkonzert vor allem die enorme musikalische Entwicklung und Nervenstärke der Musikschüler. Alle Preisträgerinnen haben in den vielen Proben und Übungsstunden hohes Konzentrationsvermögen und Ausdauer unter Beweis gestellt.

Auch der gastgebende Bürgermeister Benno Graf aus Chieming zeigte sich beeindruckt von der Qualität und Leistungsfähigkeit der jungen Musikerinnen. Vor allem weil er die Entwicklung einiger Preisträgerinnen seit Jahren aufmerksam verfolge, zeigte er sich von den aktuellen Leistungen in Wettbewerb und Konzert begeistert.

Dazu stellte er vor allem den hohen gesellschaftlichen Wert der Musikschulausbildung heraus: Musiker suchen die Gemeinschaft und helfen bei der Bildung von Gemeinschaften, welche wir in unseren Orten so notwendig brauchen. Die Musikschule leistet damit einen enorm hohen Beitrag zum öffentlichen Leben der drei Gemeinden.

Elternbeiratsvorsitzender Hans Jobst bedankte sich vor allem bei den drei Trägergemeinden für die großartige finanzielle Förderung der Musikschüler. Nur so kann Musikschulunterricht auf diesem Spitzenniveau aber auch für eine Breite von 800 Schülern betrieben werden. Die sei eine wertvolle Investition in die Zukunft. Im Konzert spielten die Preisträgerinnen in ihren Wettbewerb-Ensembles und mit der Klavierbegleitung von Alexander Krins ihr äußerst anspruchsvolles Repertoire. So standen Werke unter anderem von Georg Philipp Thelemann, Josef Haydn, Antonin Dvorak und Ignaz Josef Pleyel auf dem Programm.

Das Streichquartett mit Veronika Bäuml, Marie Hollmann (Violine), Katharina Bäuml (Viola) und Ramona Dziewior (Violoncello) spielte Musik von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Telemann und erzielte damit einen ausgezeichneten zweiten Preis mit 20 Punkten.

Auch das zweite Streichquartett mit Anna Tersteegen, Susanna Boyadjian (Violine), Hannah Wastlhuber (Viola) und Laura Dziewior (Violoncello) erspielte mit Werken von Dvorak und Haydn einen ausgezeichneten zweiten Preis mit 20 Punkten. Das Violinduo Vanessa Mayer, Maxine Kesy (Violine) erzielte mit Musik von Pleyel und Igudesmann einen guten dritten Preis.

Musikschullehrer Alexander Krins zeigte sich mit den Ergebnissen aller drei Ensembles sehr zufrieden. »Die noch sehr jungen Musikerinnen spielen erst seit Herbst in diesen Formationen und haben sich in Anbetracht der kurzen Zeit hervorragend entwickelt«, lobte Musikschullehrer Krins seine Schülerinnen. fb

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