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Überschuss erwirtschaftet

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Teisendorf – Einen stolzen Gewinn von 1,936 Millionen Euro, eine Million mehr als 2012 und 553 000 Euro mehr als eingeplant, konnte die Marktgemeinde Teisendorf im Jahr 2013 erwirtschaften. Dieser wird der allgemeinen Rücklage zugeführt. Dadurch erhöhte sich das Eigenkapital in der Bilanz gegenüber 2012 um fast 1,9 Millionen Euro auf gut 20,6 Millionen Euro, wie Kämmerin Gudrun Lahner bei ihrem Bericht zum Jahresabschluss 2013 in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats aufzeigte.


Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte im März und Juni die Jahresrechnung geprüft, im Einzelnen unter anderem die Baumaßnahmen Kinderkrippe und Kindergarten, Stundungsanträge und Mahnverfahren sowie die Einnahmen und Ausgaben in der Touristik. Ausschussvorsitzender Johann Niederstraßer bescheinigte der Verwaltung und dem Architekturbüro bei den Baumaßnahmen hervorragende Arbeit. Er regte an, das Defizit beim Tourismus zu minimieren, etwa durch Einführung eines Fremdenverkehrsbeitrags.

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Zahlenwerk wurde durch Beschluss fixiert

Mit dem Feststellungsbeschluss durch den Gemeinderat wurde das Zahlenwerk fixiert. Die Kämmerin erläuterte nochmal die wichtigsten Zahlen der Ergebnis-, Finanz- und Vermögensrechnung. Den Großteil der Erträge machten Steuern und ähnliche Abgaben mit einem Gesamtanteil von 41 Prozent aus. Diese erbrachten gut 6,1 Millionen Euro, fast 212 900 Euro mehr als im Vorjahr.

Der Löwenanteil der Aufwendungen waren Transferaufwendungen, zum Beispiel für Sozialleistungen und Zuschüsse (34 Prozent), gefolgt von den Personalkosten (19 Prozent). Letztere beliefen sich auf 2 492 161 Euro. Den Großteil der eingegangenen Zuwendungen und Umlagen machten die Schlüsselzuweisung mit knapp drei Millionen Euro und die Zuweisungen vom Land für Schülerbeförderung, Kindergärten und Gemeindestraßen in Höhe von gut 1,2 Millionen Euro aus.

Die Finanzrechnung, die den tatsächlichen Geldfluss betrachtet, ergab mit gut 2,7 Millionen Euro einen knapp 1,5 Millionen Euro höheren Überschuss als 2012. Für Baumaßnahmen wurden gut 4,8 Millionen Euro vom gemeindlichen Konto ausgezahlt, gut zwei Millionen mehr als 2012. 2,7 Millionen Euro davon wurden für Schulen und Kindergarten, 939 000 Euro in die Erschließung von Baugebieten und 653 000 Euro in Brücken investiert. Das Anlagevermögen wurde gegenüber 2012 um 2,8 Millionen Euro auf gut 67,5 Millionen Euro erhöht und die Schulen wurden um fast 430 000 Euro auf knapp 8,8 Millionen Euro gesenkt.

Die Wortmeldungen der Gemeinderäte bekräftigten, dass die Umstellung auf die doppelte Buchführung der richtige Weg war. Einstimmig billigten sie nachträglich die überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 935 257 Euro und beschlossen, dass der Jahresüberschuss in Höhe von 1 936 177 Euro der Allgemeinen Rücklage zugeführt wird. Einstimmig wurde der Verwaltung auch die Entlastung erteilt. vm