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Überschuss bei Altenheimen

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Traunstein – Die drei Kreisaltenheime Grabenstätt, Palling und Trostberg erwirtschafteten im vergangenen Jahr zusammen sowohl in der Betriebsgesellschaft als auch in der Verwaltungsgesellschaft positive Ergebnisse.


Landrat Siegfried Walch stellte – als gesetzlicher Vertreter für den Landkreis als alleinigem Gesellschafter – vor dem Kreistag formell die Jahresrechnung 2013 vor. Aus den Reihen des Kreistags kamen keinerlei Bedenken zu dem vorher von einer Wirtschaftsprüferkanzlei geprüften und im Aufsichtsrat behandelten Zahlenwerk. Niemand hatte eine Frage an die in der Sitzung anwesende Geschäftsführerin Monika Sandbichler. Die Bilanzsumme der Betriebsgesellschaft erreichte im vergangenen Jahr gut 13,433 Millionen Euro.

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In der Erfolgsrechnung standen Aufwendungen in Höhe von mehr als 8,408 Millionen Euro Erträgen von mehr als 8,663 Millionen Euro gegenüber. Das bedeutete einen Jahresüberschuss von 255 234,86 Euro. Hauptgrund für das hohe »Plus« ist ein Landkreiszuschuss von 438 000 Euro für nicht gedeckte Investitionskosten für das Kreisaltenheim Trostberg, wie der Landrat erläuterte.

Aber auch unabhängig von dieser Finanzspritze hätten die drei Kreisaltenheime ein positives Betriebsergebnis erzielt. »Die wirtschaftlichen Verhältnisse sind derzeit grundsätzlich als stabil zu beurteilen. Dennoch bestehen insbesondere in Trostberg im investiven Bereich ungedeckte Aufwendungen, die mittelfristig zu einer angespannten Liquiditätssituation führen werden. Darauf wird der Landkreis als Gesellschafter reagieren müssen«, so Walch.

Die deutlich niedrigere Bilanzsumme der Verwaltungsgesellschaft lag bei 35 030,37 Euro. Die Erfolgsrechnung wies Aufwendungen von 13 130,63  Euro und Erträge von 13 543,36 Euro aus; der Jahresüberschuss liegt somit bei 412,73  Euro.  Der Betrag kommt der Gewinnrücklage zugute. kd