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Überraschung für Gemeinde und Kirchenstiftung

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Überraschungen für Gemeinde und katholische Kirchenstiftung: Helga Frech und Sepp Hartmann (Zweiter von rechts) übergaben Gemälde aus ihrem Fundus an Bürgermeister Claus Pichler (links) und Pfarrer Otto Stangl. (Foto: Burghartswieser)

Ruhpolding – Angenehme Überraschungen gab es kürzlich für die Gemeinde Ruhpolding und die katholische Kirchenstiftung. Der in Ruhpolding bekannte Künstler Sepp Hartmann, der mittlerweile in Chieming wohnt, übergab aus seinem umfangreichen Fundus an Bürgermeister Claus Pichler sechs Gemälde und an Pfarrer Otto Stangl zwei seiner Originalbilder. Dazu gesellte sich auch Helga Frech, die eine Monotypie von Sepp Plenk sen. mit der Darstellung der Zeller Kirche St. Valentin der Gemeinde überließ. Auch der gleichnamige Sohn des bekannten Architekten und Künstlers Sepp Plenk vermachte der Kommune ein Gemälde seines Vaters mit einer interessanten Ansicht der Altstadt von Salzburg.


Bürgermeister Pichler erinnerte bei der Übergabe in der »Alten Schule« an die Ausstellung »Ruhpoldinger Impressionen« von Sepp Hartmann im Jahr 2005; die breite Palette von Bildern in seinen bevorzugten Techniken Aquarell, Pastell und Öl zeigte die Vielfalt und Schönheit einer ihm lieb gewordenen Landschaft in und um Ruhpolding. »Sepp Hartmann hat es geschafft, zeitgenössische Ansichten von Ruhpolding darzustellen und es ist ihm gelungen, Details geschickt festzuhalten und den Blick zu schärfen«, so Pichler.

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Der Maler selbst betonte, dass er Ruhpolding als ehemaliger Reit im Winkler immer wieder gerne als »Bearbeitungsobjekt« auserkoren habe. »Die Ruhpoldinger haben mich immer sehr freundlich aufgenommen und so haben sich auch die vielen Kontakte gut angelassen«, meinte er. Darum sei es ihm auch ein Anliegen, der Kirchenstiftung zwei und der Gemeinde sechs seiner Gemälde zu überlassen. Besiegelt wurde dies mit Schenkungsurkunden, die alle Rechte auf die jeweils Bedachten übertrugen.

Auch Helga Frech, die früher in Ruhpolding eine Parfümerie betrieb und nun wieder seit einem halben Jahr im »Betreuten Wohnen am Vinzentinum« lebt, übergab an den Rathauschef eine Monotypie von Sepp Plenk sen., das die Filialkirche St. Valentin darstellt. Dieses Bild stamme aus dem Nachlass ihres Mannes und sollte eigentlich an das »Exter-Haus« in Übersee übergeben werden, sagte die Spenderin. Doch einer Idee von Bürgermeister Pichler folgend war Helga Frech schließlich der Meinung, dass dieses Kunstwerk »in der Gemeinde besser aufgehoben« sei. Dieser Idee schloss sich schließlich auch der Sohn von Sepp Plenk an. Er übergab der Gemeinde aus dem Bestand der vorhandenen Werke seines Vaters die Darstellung »Salzburger Türme« mit einer wunderbaren Ansicht der Mozartstadt. hab