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Über 75 Pferde beteiligt

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Grassau – Die Tradition des Leonhardiritts in Grassau wurde am Sonntag eindrucksvoll demonstriert. Bei etwas trübem, aber trockenem Wetter zog der lange Ritt mit über 75 Pferden und 17 Kutschen von Grassau zur kleinen Leonhardi-Kapelle nach Weiher.


Der alte Brauch des Leonhardiritts hat in Grassau einen hohen Stellenwert. Heuer war nicht nur der Zug besonders groß und festlich, auch die Zahl der Zuschauer war groß. Am Umritt beteiligte sich der Trachtenverein mit Röckefrauen und Mannerleit sowie mit einer Kutsche für den historischen Verein. Auch die Schützengesellschaften durften in festlich geschmückten Gespannen Platz nehmen.

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Angeführt wurde der Zug von der Grassauer Blasmusi, die auch während der Segnung an der Kapelle aufspielte. Bürgermeister Rudi Jantke teilte sich mit Pfarrer Andreas Horn und zweiter Bürgermeisterin Doris Noichl eine Kutsche. Die Grassauer Feuerwehr hingegen war mit einer Abordnung hoch zu Ross vertreten. Doch nicht nur die Kutschen, wunderschön hergerichtete Zwei- und Vierspänner, gab es zu bestaunen. Auch hochgewachsene, stolze Reitpferde erfreuten die Zuschauer. Viele Sympathien sicherten sich die schnuckeligen kleinen Ponys und die Minishettys, die im Sommer auf der Hefteralm zuhause sind.

Pfarrer Andreas Horn sprach in seiner kurzen Predigt von den wertvollen Nutztieren, die weitaus mehr als nur Nutzen bringen und segnete die Pferdegespanne, die Kalt und Warmblüter und die vielen kleinen Ponys. Der Ritt war hervorragend organisiert und eine Freude für Teilnehmer und Gäste. tb