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Über 30 junge Musikanten feierten den Lindl

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Martin Geisreiter (links) und Korbinian Wühr auf der Bühne im Siegsdorfer Festsaal.

Siegsdorf. Die beiden letztjährigen Lindl-Preisträger, das Ziachduo Martin Geisreiter (Siegsdorf) und Korbinian Wühr (Altenmarkt), präsentierten ihren »Lindl« im Rahmen eines musikalisch eindrucksvollen und von der Jugend dominierten Lindl-Hoagarts im Siegsdorfer Festsaal.


Sprecher Sigi Götze, der kurzfristig für den erkrankten Heini Albrecht eingesprungen war, nannte die beiden Ziachspieler und begeisterten Trachtler »Sympathieträger der Volksmusik« und stellte im Laufe des Abends die mehr als 30 durchwegs jungen Musikanten und Sänger vor. Außerdem verband er die Stücke mit lustigen Wortbeiträgen und Geschichten.

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Den Auftakt machte die »Schladlmusi« aus dem Landkreis Altötting mit einem schneidigen Marsch. Die beiden Veranstalter, Martin Geisreiter und Korbinian Wühr, ließen mit der »Jubiläumspolka« aufhorchen, bevor der »Burgkeller 3Xang« mit dem Almlied »Da Summa is umma« zu hören war.

Erst vor Kurzem hatten die vier Mitglieder der Frillenseemusi aus Inzell ihren »Lindl-Hoagart« gefeiert, sie sind mit Ziach, Harfe, Hackbrett und Tuba immer ein Garant für gehobene Volksmusik. Als weitere Lindlpreisträger waren die neunjährige Eva und ihr elfjähriger Bruder Seppi aus Brunnthal bei München nach Siegsdorf gekommen.

Für die feineren Töne des Abends sorgte die Familienmusi Edtmayer aus Traunwalchen. Alois und Gitti begleiteten mit Ziach und Gitarre ihre drei Töchter, die in bemerkenswerter Harmonie ihre Geigen etwa bei einem Jodler und der »letzten Roas« erklingen ließen. Ein weiterer Preisträger, die Grünstoa Klarinettenmusi aus Berchtesgaden, ließ mit feinem, dreistimmigem Klarinettensatz, unterstützt von Ziach und Tuba, aufhorchen.

Elisabeth Daxenberger aus Traundorf, Elisabeth Bachmayer aus Bergen und der Siegsdorfer Sebastian Döpper standen den Preisträgern in nichts nach und brachten als Bucheckerl Gitarrentrio immer wieder aufmerksame Ruhe in den musikalischen Ablauf. Auch die neue Formation der vier Siegsdorfer Goaßlschnalzer durfte an diesem Abend nicht fehlen. Unterstützt von Sebastian Siglbauer und Andi Haindl haben sich Martin Geisreiter und Korbinian Wühr mittlerweile auch mit der Wabachmusi einen guten Ruf erworben. Für die Gaudi sorgt dabei meist der Tachinger Andi Haindl, der auch in Siegsdorf mit hintergründigen Witzen und lustigen Gstanzln die Besucher zu Lachsalven hinriss.

Traunsteins Oberbürgermeister Kösterke überreichte den beiden Preisträgern »als Erinnerung an einen unvergesslichen Abend« zum Abschluss den Lindl-Taler. FK