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Über 20 Hinweise zum Doppelmord

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Die Eheleute Truus (61) und Harry (63) Langendonk wurden am 7. Juni 1997 ermordet. Jetzt kommt wieder Bewegung in die Ermittlungen.

Nach den erneuten Berichten über den 20 Jahre alten »Fall Langendonk« kommt wieder Bewegung in die Ermittlungen: Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim meldet, sind übers Wochenende gut 20 Hinweise eingegangen.


Das Traunsteiner Tagblatt hatte am Wochenende auf einer Sonderseite über den brutalen Doppelmord vor 20 Jahren berichtet. Und auch der Privatsender VOX behandelte das Verbrechen in einer TV-Dokumentation am Samstagabend. Parallel dazu hat die Kriminalpolizei Traunstein ein Hinweistelefon geschaltet.

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Dort gingen gut 20 Hinweise ein. »Darunter sind einige, die bereits in der Vergangenheit schon bekannt waren und auch Hinweise auf Personen, die in der Vergangenheit bereits überprüft worden sind«, so Pressesprecher Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim. Es seien aber auch »einige 'neue' Personen als Verdächtige benannt worden«. Diesen Hinweisen geht die Kripo Traunstein nun nach. Zum Teil müssten dazu erst noch Personalien ermittelt werden. Personen müssten noch verifiziert und dann überprüft werden, um sagen zu können, ob sie als Täter in Betracht kommen. »In letzter Konsequenz wird dann gegebenenfalls eine Alibiüberprüfung stattfinden.«

Da Mord nicht verjährt, wurde der Fall Langendonk bei der Kripo Traunstein nie zu den Akten gelegt. Der Doppelmord an dem holländischen Ehepaar Truus (61) und Harry (63) Langendonk am 7. Juni 1997 ist eines der brutalsten Verbrechen, das je im Landkreis Traunstein begangen wurde. Das Hinweistelefon der Kriminalpolizei Traunstein ist auch weiterhin geschaltet: 0861/9873-444. Für Hinweise, die zur Klärung des Verbrechens führen, ist eine Belohnung von insgesamt 51 000 Euro ausgesetzt. ka