weather-image

Über 12 500 Einsätze in sechs Monaten

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Fast 425 000 Einsatzkilometer legte der BRK-Rettungsdienst im ersten Halbjahr mit seinen Rettungsfahrzeugen zurück.

Traunstein. Auf ein betriebsames Halbjahr blickt der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Kreisverband Traunstein, zurück. Zu 12 572 Einsätzen rückten die 85 hauptamtlichen und rund 150 ehrenamtlichen BRK-Rettungssanitäter in den ersten sechs Monaten dieses Jahres aus. Hinzu kamen 782 Einsatzflüge des Rettungshubschraubers Christoph 14. Das gab das Rote Kreuz jetzt bekannt.


»Wir registrieren weiterhin steigende Tendenzen bei den Einsatzzahlen«, so Jakob Goess, Leiter des Rettungsdienstes im BRK-Kreisverband. Dies liegt seiner Ansicht zufolge unter anderem an der zunehmenden Alterung und der gleichzeitig gestiegenen Mobilität der Gesellschaft, aber auch an der höheren Risikobereitschaft vieler Bürger in ihrem Freizeitverhalten. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 nahmen die Einsatzkilometer des BRK-Rettungsdienstes um fast sieben Prozent zu. Insgesamt wurden mit den BRK-Fahrzeugen in den sechs Monaten dieses Jahres 422 949 Kilometer zurückgelegt.

Anzeige

Von den 12 572 Einsätzen entfiel mehr als die Hälfte auf Krankentransporte (6404). Dahinter folgten Notarzteinsätze (2308) und Notfalleinsätze (1246). Besonders im Gedächtnis geblieben ist Goess ein Einsatz im Mai in Grabenstätt. Nachdem dort von Arbeitern im Ortszentrum eine unterirdische Gasblase angebohrt worden war, mussten die BRK-Helfer ein Altenheim evakuieren. Rund 50 Einsatzkräfte des BRK-Kreisverbandes waren an diesem Großeinsatz beteiligt.

Die derzeit laufende Feriensaison und das damit verbundene höhere Verkehrsaufkommen stellen auch die BRK-Rettungskräfte immer wieder vor Schwierigkeiten. Damit die BRK-Helfer im Notfall schnellstmöglich am Unfallort sein können, appelliert Goess an die Autofahrer, bei einem Stau sofort eine Rettungsgasse zu bilden und diese auch offen zu halten. »Erst vor wenigen Tagen gab es auf der A8 einen Unfall, bei dem viele Rettungskräfte und Einsatzfahrzeuge vor Ort waren. Dabei hat sich wieder einmal die Notwendigkeit der Rettungsgasse gezeigt«, betont Goess.