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Öko-Konto im Waldgebiet Georgiberg

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Vachendorf – Über mögliche Maßnahmen zum Erwerb eines Öko-Kontos im Waldgebiet Georgiberg informierten in der jüngsten Gemeinderatssitzung Bernhard Hohmann vom Planungsbüro Hohmann & Steinert sowie Markus Lechner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.


Das Konzept berücksichtigt sowohl die Vorgaben der Bayerischen Kompensationsverordnung als auch den Leitfaden für die Bauleitplanung, sodass mit den Maßnahmen wegen der damit verbundenen Aufwertung des Waldgebiets am Georgiberg Wertpunkte im Bereich von 84 000 und eine dem Leitfaden entsprechende Ausgleichsfläche von 8363 Quadratmetern erzielt werden können.

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Mit der geplanten Maßnahmen wird Nadelholzwald in standortgerechten Buchenmischwald umgewandelt, ein gestufter Waldrand sowohl an der Bahnlinie als auch unterhalb der Georgikirche aufgebaut und darüber hinaus wurde auf Wunsch der Naturschutzbehörde eingearbeitet, dass ein Teil des Fichtenwalds unterhalb der Georgikirche verbleiben muss, um insbesondere die Sichtachse der Georgikirche zu gewährleisten.

Dort werden die älteren Fichten sukzessive ausgelichtet und niedrigwüchsigere Bäume gefördert. Derzeit stehe die abschließende Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde aus, ist aber für die kommenden Wochen zu erwarten. Nach den dann erforderlichen Meldungen an die untere Naturschutzbehörde und das Landesamts für Umwelt könnten bereits Abbuchungen vom Öko-Konto erfolgen.

Der anwesende Kommunalwaldbetreuer Lechner erörterte sodann den Umfang und die zu erwartenden Kosten der Maßnahmen und schätzte diese für die Anlage des Waldrands und die Umwandlung des naturnahen Waldbestands auf rund 7000 Euro. Zunächst wird der Forst damit beginnen, das Totholz zu markieren, das unverändert belassen werden soll. Lediglich der Aufwand für die Freihaltung der Sichtachse dürfte kostenintensiver werden, da die dort stehenden 20-jährigen Fichten sukzessiv zurückgenommen werden müssen und es wegen des Steilhangs sehr mühsam ist, dort entsprechende Arbeiten auszuführen. Der Gemeinderat zeigte sich über die Aussichten auf Erwerb des Öko- Kontos sehr erfreut und stimmte einstimmig für die Weiterverfolgung der Umsetzung.

Zu einem weiteren Feldgeschworenen der Gemeinde Vachendorf wurde in geheimer Wahl der neue Gemeindearbeiter Florian Aicher gewählt.

Ein Bauantrag zur Erweiterung einer Betriebsleiterwohnung durch Ausbau des Dachgeschoßes ohne Änderung der Außenansicht wurde genehmigt. Sodann konnte der Gemeinderat durch den baubetreuenden Architekten von den Fortschritten der Baumaßnahmen im Haus der Dorfgemeinschaft informiert werden. Dabei stach besonders heraus, dass im Festsaal inzwischen rund 40 Prozent der Akustikdecke angebracht wurde.

Zudem wurde in Abstimmung mit dem Farbhersteller eine Fassadenreinigung durchgeführt, da die Fassade während des Winters verschmutzt wurde. Dies war ohne großen Aufwand möglich, sodass der Architekt empfahl, die leicht durchzuführende Fassadenreinigung durch die Gemeindearbeiter regelmäßig einzukalkulieren. Der Gemeinderat diskutierte weiter über die Außenanlagen, wobei durch die Vorgaben der Regierung von Oberbayern die Entscheidungsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind.

Gemeinderat Herbert Bischof machte darauf aufmerksam, dass bei den Anwohnern in Mühlen Unklarheit darüber besteht, wie die Schulbusse während der anstehenden Bauarbeiten des Radwegs Mühlen fahren. Bürgermeister Schroll informierte, dass die Radwegearbeiten direkt nach Ostern beginnen sollen, ein genaues Datum stehe aber noch nicht fest. Er sagte zu, sich im Hinblick auf die Schulbussituation mit den zuständigen Busunternehmen in Verbindung zu setzen. Zudem solle auf der Internetseite der Gemeinde und im Gemeindeblatt darüber informiert werden. fb