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Änderungen bei der Ehrung

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Die Vorstandschaft des Bezirksmusikverbandes für den Chiem- und Rupertigau diskutierte über die Ausrichtung des Verbandes für die nächsten Jahre. Dabei wurde beschlossen, die Leistungen für die Mitgliedsvereine auszuweiten und bei den Ehrungen verdienter Musiker und Funktionäre Veränderung vorzunehmen.


»Sparsamer Umgang mit der Ressource Zeit«

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Zum Auftakt der Klausur wurde der Anspruch für die zukünftige Arbeit definiert. Beständigkeit und Ausweitung des Angebotes, Verbindlichkeit und »ein sparsamer Umgang mit der Ressource Zeit« wurden dabei als Richtschnur festgelegt. Unter diesen Gesichtspunkten wurden die bestehenden Angebote und Aufgaben des Verbandes beleuchtet. Im Moment kommt es wegen der Vielzahl an Ehrungen verdienter Musiker und Funktionäre immer wieder zu Terminüberschneidungen. Der Bezirksleiter oder Vorstandsmitglieder können deshalb nicht alle Termine wahrnehmen.

Um allen zu ehrenden Musikern und Funktionären gerecht zu werden, entschloss sich die Vorstandschaft dazu, neue Wege zu gehen. Künftig werde man Ehrungsempfänge im nördlichen und südlichen Verbandsgebiet veranstalten, bei denen verdiente Musiker und Funktionäre geehrt werden. Der Rahmen für die Veranstaltungen wird mit den Musikkapellen bei regionalen Stammtischen abgestimmt. Der neu gewählte Bezirksvorsitzende Robert Koch begrüßte diese Entscheidung, da somit sowohl die Wertschätzung für die Arbeit der Musiker gewährleistet ist als auch eine Ausweitung der Angebote des Verbandes für seine Mitglieder möglich sei.

Intensivieren wolle man auch die Dirigentenausbildung. »Ein Schwerpunkt muss es sein, jungen und angehenden Dirigenten eine gute Grundlage für ihre künftige Aufgabe zu geben«, betonte Bezirksdirigent Erhard Moldan. Dafür werde man eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Bezirksdirigenten bilden.

Neu angeboten werden Seminare für Instrumentalisten und Funktionäre. Dabei wolle man darauf achten, dass man bestehenden Angeboten von Musikschulen oder anderen Anbietern keine Konkurrenz mache. In Bereichen, in denen es keine passenden Veranstaltungen gibt, organisiert der Verband diese selbst.

Mögliches Bezirksorchester kam zur Sprache

In der Vergangenheit wurde immer wieder über die Gründung eines Bezirksorchesters diskutiert. Hier war sich die Vorstandschaft einig, dass der Bedarf im Erwachsenenbereich durch andere Orchester im Verbandsgebiet bereits gedeckt ist. Geprüft werden soll, ob im Jugendbereich Interesse für ein Projektorchester besteht.

Bei der Förderung von jungen, sehr talentierten Musikern will man künftig verstärkt den Kontakt mit den Eltern der Jugendlichen suchen. Wie Bezirksgeschäftsführer Franz Hager sagte, wissen Jugendliche und Eltern oft nicht, welche Förderprogramme und Möglichkeiten ihnen offenstehen.