weather-image
18°

90 Kilogramm Haschisch sichergestellt

3.7
3.7
Bildtext einblenden
90 Kilogramm Haschisch fanden die Ermittler in einem Metallcontainer.
Bildtext einblenden
(Foto: Polizei)
Bildtext einblenden
Auch dieser scharfe Revolver samt Munition wurde sichergestellt.

Traunstein – Ein Schlag gegen den Drogenhandel gelang der Kriminalpolizei: Es gab drei Festnahmen, außerdem wurden 90 Kilogramm Haschisch und ein scharfer Revolver sichergestellt, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Freitag mit.


Verdachtsmomente wegen finanzieller Auffälligkeiten waren es, die vor Monaten dazu führten, dass die Ermittler der in Traunstein angesiedelten Kriminalpolizeiinspektion für organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Untersuchungen in einem Fall aufnahmen, bei dem sich herausstellte, dass es um Drogengeschäfte größeren Ausmaßes ging. Ein 38-jähriger Mann und eine 27-jährige Frau aus dem Landkreis Traunstein sowie ein 45-Jähriger aus dem Landkreis München gerieten immer mehr in den Fokus der Ermittler: Das Trio stand im Verdacht, Abnehmer im Landkreis Traunstein und im Großraum München mit Drogen zu beliefern.

Anzeige

Aufwendige operative Maßnahmen führten schließlich dazu, dass bei einer Münchner Spedition ein Metallcontainer sichergestellt und die drei Verdächtigen festgenommen wurden. Insgesamt 90 Kilogramm Haschisch, verpackt in fünf Paketen, und einen scharfen Revolver samt Munition fanden die OK-Ermittler in der großen Metallkiste, die wohl von den Verdächtigen selbst zehn Tage zuvor aus dem europäischen Ausland abgeschickt worden war.

Der Staatsanwaltschaft Traunstein, unter deren Leitung die Ermittlungen standen, und den Sonderermittlern für organisierte Kriminalität gelang damit ein bedeutender Erfolg und zugleich ein empfindlicher Schlag gegen den Drogenhandel im südlichen Oberbayern. Gegen die drei Tatverdächtigen erließ der Ermittlungsrichter wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr und des illegalen Handels mit Drogen Haftbefehle; sie sitzen nun in Untersuchungshaft.

Abgeschlossen sind die Ermittlungen in dem Fall für Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei noch längst nicht. Es gilt jetzt, die genauen Tatbeteiligungen, mögliche frühere Fälle, die Vertriebswege und Abnehmer offenzulegen, so das Polizeipräsidium in einer Pressemitteilung. fb.