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83 Gesellen bei der Elektro-Innung

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Innungs-Obermeister Otto Zach (links) und Lehrlingswart Hermann Stadler (rechts) ehrten Ludwig Geisreiter und Manfred Guglweid (2. von links) für ihre sehr guten Prüfungsergebnisse.

Trostberg – Festtag für über 80 junge Elektriker in der Region: In Purkering bei Trostberg feierten sie das Bestehen ihrer Gesellenprüfung. Eingeladen hatte die Innung für Elektro- und Informationstechnik, die sich über die Landkreise Traunstein, Berchtesgadener Land, Altötting und Mühldorf erstreckt. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal kamen die jungen Gesellen, viele Familienangehörige sowie Vertreter der Berufsschulen, Bildungseinrichtungen und Ausbildungsbetriebe, um die Freigesprochenen zu feiern.


»Der Beruf ist aktueller denn je«

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Wolfgang Kurfer, Schulleiter der Berufsschule I in Traunstein machte deutlich, dass sich die jungen Handwerker mit dem Beruf als Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik für eine anspruchsvolle Ausbildung entschieden haben. Daneben sei der Beruf »aktueller denn je«, wie er am Beispiel des »intelligenten Zuhauses« ausführte, in dem alle Geräte mit dem Smartphone vom Urlaub aus überwacht und gesteuert werden können.

Innungs-Obermeister Otto Zach lobte in seiner Rede die berufliche Bildung. Erinnerte aber auch vor allem daran, dass das Erlernte auch verstanden und verinnerlicht werden müsse. »Aber sie haben die richtigen Schwerpunkte gesetzt und der Erfolg gibt Ihnen heute recht.«

Prüfungsvorsitzender Hermann Stadler dankte seinen Kollegen im Prüfungsausschuss, die viele Tage und viel Arbeit in die Prüfungsvorbereitung und die Durchführung investiert hätten. Er lobte die Gesellen, die »Fleiß, Können und Durchhaltevermögen gezeigt haben«. Sie hätten mit dem erfolgreichen Abschluss die Eintrittskarte für ein erfolgreiches Berufsleben gelöst. Für Schmunzeln sorgte er, als er auf die Traditionen der Freisprechungen hinwies, in der es in den Jahrhunderten zuvor praktizierter Brauch war, den Freigesprochenen eine obligatorische Ohrfeige zu geben.

Dies war dann auch die perfekte Überleitung zur Freisprechungszeremonie, die Kreishandwerksmeister Peter Eicher durchführte. Der kurzen offiziellen Freisprechungszeremonie durch den Kreishandwerksmeister folgte ein lang anhaltender Applaus der Anwesenden und die offen gezeigte Freude über den beruflichen Erfolg der Junghandwerker, die im Nachgang ihre Gesellenbriefe erhielten.

72 Prüflinge im Winter, 12 im Sommer

In der Winterprüfung nahmen 72 Prüflinge teil, 71 haben bestanden. Der Notendurchschnitt lag bei 3,0. 12 Teilnehmer waren es bei der Sommerprüfung. Der Notendurchschnitt lag ebenfalls bei 3,0. In der Winterprüfung war Manfred Guglweid von der Firma Ackermann aus Garching Prüfungsbester. In der Sommerprüfung war Ludwig Geisreiter von der Firma SH Elektrotechnik in Traunreut Bester. Beide erreichten jeweils einen Notendurchschnitt von 1,6. awi