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80 Floriansjünger bei Gemeinschaftsübung

Unterwössen. Rund 80 Einsatzkräfte brachten die Feuerwehren aus Marquartstein, Schleching, Reit im Winkl, Ober- und Unterwössen bei einer Gemeinschaftsübung auf. Ausgangspunkt war ein Szenario bei der Schreinerei Kurfer an der Bundesstraße 305 am nördlichen Ortsausgang Unterwössens.

Fünf Feuerwehren beteiligten sich mit einem großen Aufgebot an Mannschaften und Fahrzeugen an der Gemeinschaftsübung. (Foto: Flug)

Die Übungsaufgabe nahm an, dass es im Heizungskeller der Schreinerei Kurfer zu einer Verpuffung gekommen sei. Die darüber gelegene, weiträumige Werkstatt wurde verraucht. Insgesamt fünf Personen galten im Gebäude als vermisst. Schließlich sollte ein Brand in der Werkstatt ausbrechen, in Räumen mit viel Holz, Farben und Lacken.

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Mit großem Aufgebot an Mannschaften und Fahrzeugen, darunter Drehleiter und Hubrettungsbühne, gingen die Feuerwehren die Aufgabe an. Der Unterwössner Feuerwehrkommandant Stefan Wimmer leitete die Übung und koordinierte die Zusammenarbeit der Kräfte. Die Übung verlief ohne besondere Vorkommnisse, bot aber Anhaltspunkte für die Verbesserung der Einsätze. Kreisbrandinspektor Georg König und Kreisbrandmeister Alfred Waschin begleiteten die Rettungsabschnitte mit aufmerksamen Augen und Notizblock. In der anschließenden Schlussbesprechung bescheinigten sie eine gut verlaufene Übung. Feuerwehrkommandant Stefan Wimmer zeigte sich im Gespräch mit unserer Zeitung zufrieden mit deren Verlauf.

Eine solche Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren aus Reit im Winkl und dem oberen Achental findet einmal im Jahr an jeweils anderen Orten statt. Das hilft den Rettungskräften unter anderem auch, sich einen Eindruck vom Inneren nur von außen bekannter Gebäude zu verschaffen. Weiteres Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Feuerwehren zu verbessern. Heuer war ein besonderes Augenmerk auf die Atemschutzträger gerichtet. lukk