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66 neue Gesellen freigesprochen

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Eine besondere Ehrung gab es bei der Feierstunde in Palling für Dominic Kaiser und Tobias Stoiber (3. und 4. von links). Ihnen gratulierten der stellvertretende Obermeister Georg Stürzer (von links), die Prüfungsvorsitzenden Hermann Empl und Lambert Axthammer sowie Obermeister Josef Pflügl.

Palling – Die Innung für Spengler, Sanitär und Heizungstechnik hat in Palling die Freisprechung von 66 neuen Gesellen, darunter einer weibliche Teilnehmerin, gefeiert. Im vollbesetzen Saal des Michlwirts kamen die ehemaligen Auszubildenden, Familienangehörige sowie Vertreter der Handwerksorganisationen, Berufsschulen und der Ausbildungsbetriebe zusammen.


Der Gesellenbrief sei ein Sprungbrett für die jungen Handwerker, so Prüfungsvorsitzender Lambert Axthammer. Es sei längst nicht selbstverständlich, dass man diese Prüfung schaffe. Insgesamt haben 51 Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima (SHK) die Prüfung erfolgreich abgelegt. Ihr Notendurchschnitt mit 3,31 aus Theorie und Praxis lasse sich dabei laut Axthammer genauso sehen wie die Quote von über 90 Prozent, die die Prüfung erfolgreich bestanden haben.

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Von den 17 angetretenen Spengler-Auszubildenden erreichten 15 das Ziel. Der Notendurchschnitt lag bei 3,4. Auch hier freute man sich auf Innungsseite über eine Quote von fast 90 Prozent erfolgreicher Prüflinge.

Prüfungsbeste waren bei den Anlagenmechanikern Tobias Stoiber vom Ausbildungsbetrieb Manfred Hobmaier und bei den Spenglern Dominic Kaiser vom Ausbildungsbetrieb Andreas Kaiser in Waging. Beide wurden für ihre herausragenden Leistungen gesondert geehrt und erhielten als Anerkennung je einen Tagesgutschein für ein besonderes Auto.

Die Freisprechung wurde vom Kreishandwerksmeister Peter Eicher vorgenommen, der sich freute, dass wieder so viele junge Fachkräfte in den Kreis der Handwerker aufgenommen wurden. »Der Wirtschaftsbereich Handwerk genießt in Deutschland hohes Ansehen. Die wichtigsten Imageträger sind wir selbst«, sagte der Kreishandwerksmeister. Das Handwerk sei zukunftsorientiert, der Meisterbrief – für viele Gesellen oft der nächste Schritt in ihrem beruflichen Werdegang – sei ein Qualitätsmerkmal.

Obermeister Josef Pflügl, der der Traunsteiner Innung vorsteht, in der sich rund 180 Betriebe aus den drei Landkreisen zusammengeschlossen haben, erinnerte daran, dass Facharbeiter wie die neuen Gesellen dringend gesucht werden, da viele junge Leute heute immer mehr den Weg des Studiums einschlagen. »So geht der mittelständischen Wirtschaft das Personal aus«, so Pflügl.

Im Anschluss an die Überreichung der Gesellenbriefe sorgte Extremkletterer Thomas Huber mit seinem Vortrag »Über den Abgrund zum Erfolg« für begeisterte Gesichter unter den Gästen. Untermalt wurde die Feier im Gasthaus Michlwirt musikalisch von der Ramsauer Jugendblaskapelle. fb