weather-image
19°

66. Gedenkmesse für Gefallene und Vermisste gefeiert

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Pfarrer Klaus Hofstetter vom Pfarrverband Westliches Chiemsee-Ufer zelebrierte die Gedenkmesse. (Foto: Rehberg)

Als einen Ort des Friedens, der nicht nur den Blick hinaus zum Chiemsee, sondern auch einen Blick zurück und einen Blick nach Innen gewährt, bezeichnete Bürgermeister Jürgen Seifert den Platz an der Gedächtniskapelle nahe der Steinlingalm auf der Kampenwand.


Die Gemeinde Prien war zusammen mit der Gemeinde Aschau im Chiemgau heuer Ausrichter der Gedenkmesse für die Gefallenen und Vermissten des Chiemgaus.

Anzeige

An die einhundert Fahnen aus den Reihen der Veteranenvereine von den Landkreisen Rosenheim und Traunstein sowie von den Ortsvereinen aus der Marktgemeinde Prien ergaben ein imposantes Bild am Festplatz mit schönem Blick hinauf zum Gedenkkreuz auf dem Kampenwandgipfel.

Dem festlichen Kirchenzug mit allen Fahnenabordnungen, mit der Musikkapelle Prien unter der Leitung von Regina Huber und mit einer stattlichen Zahl an Ehrengästen folgten Weisen der Aschauer Alphornbläser.

Den von der Musikkapelle Prien gestalteten Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Klaus Hofstetter vom Pfarrverband Westliches Chiemsee-Ufer. Auch Pfarrer Hof-stetter stellte den Frieden in den Mittelpunkt seiner Predigt, als er sagte: »In unserer gemeinsamen Verantwortung haben wir alle die gleiche Aufgabe, nämlich den kommenden Generationen eine Welt zu übergeben, in der die Schöpfung, ja, alles Geschaffene von Frieden und Harmonie spricht«.

Im Beisein der Kreisobmänner der Veteranen Pius Graf (Rosenheim) und Michael Bernauer (Traunstein) und mit einem Ehrensalut der Gebirgsschützenkompanie Aschau legte Georg Fischer als erster Vorsitzender von der Krieger- und Soldatenkameradschaft Prien einen Kranz nieder, die Musikkapelle Prien spielte hierzu das Stück »Ich hat einen Kameraden« ehe der Festzug wieder zurück zur Steinlingalm führte.

Dort wurde von den Teilnehmern noch gemeinsam die Bayernhymne gesungen. höf

Bildtext einblenden
An die einhundert  Fahnen aus den Reihen   der Veteranenvereine aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein ergaben ein imposantes Bild. (Foto: Hötzelsperger)
Mehr aus der Stadt Traunstein