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62 000 Kubikmeter verbraucht

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Grassau – Bei der Jahreshauptversammlung des Wasserbeschaffungsverbands Rottau im Café König lobte Grassaus Bürgermeister Rudi Jantke die hervorragende Arbeit des Verbands unter der Leitung von Vorsitzendem Sebastian Stephan.


In seinem Rückblick berichtete Stephan, dass für die Wasserversorger die EU-Vorgabe, ein Energieaudit (Vor-Ort-Energieberatung) zu erstellen, durch den Einsatz der Arbeitsgemeinschaft der Wasserversorgungsunternehmen in Oberbayern und des Bayerischen Gemeindetages abgewendet werden konnte. Im letzten Jahr stammte das Rottauer Trinkwasser überwiegend von den »Gedererwand-Quellen«, nämlich 62 000 Kubikmeter. Dazu kamen noch von Bernau 5000 Kubikmeter und von Grassau 2000 Kubikmeter Fremdwasser.

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Der über die 309 Wasserzähler ermittelte Verbrauch lag bei 62 000 Kubikmeter. Außerdem sprach Stephan die Aufgaben der Hausbesitzer an, defekte Zählerventile zu erneuern und die Hauswasserschieber wenigstens einmal jährlich zu überprüfen. 2015 gab es einen Wasserrohrbruch und es wurden gemäß Eichgesetz 70 Wasserzähler ausgetauscht.

Der Verband erhielt günstigere Stromtarife, da er sich an der Stromausschreibung des Marktes Grassau beteiligen konnte.

Im Kassenbericht gab Stephan einen Fehlbetrag von 600 Euro an. Dies sei aber kein Grund, die Wassergebühren zu erhöhen. Also kostet ein Kubikmeter Wasser auch im kommenden Jahr nur 50 Cent. Die Kassenführung ergab bei der Prüfung durch einen Steuerberater keine Beanstandung und so wurde die Vorstandschaft auf Antrag von Bürgermeister Rudi Jantke einstimmig entlastet.

Der Vorsitzende erläuterte anschließend den Haushaltsplan für das Jahr 2016, der von der Versammlung einstimmig angenommen wurde. ja