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58 Kfz-Mechatroniker bekamen ihre Gesellenbriefe

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Bei der Ehrung der besten Prüflinge der Kfz-Innung: (von links vorne) Obermeister Karl Burghart, Bianka Jack, Christian Hofmann, Thomas Kraller, (hinten von links) Ausbilder Alexander Heinemann von Pappas & Werlin, der stellvertretende Prüfungsausschussvorsitzende Hans Schwarzenböck und Ausbilder Martin Mooser jun. von der Firma Färber.

Wonneberg. Bei der Freisprechungsfeier der Kfz-Innung München-Oberbayern für den Prüfungsbezirk Traunstein und Berchtesgadener Land im Gasthaus Alpenblick in Weibhausen bekamen 58 Auszubildende des Kfz-Mechatronikerhandwerks ihre Gesellenbriefe aus den Händen des Obermeisters für München-Oberbayern, Karl Burghart.


Die besten Prüfungsergebnisse im Sommer 2013 erzielten Thomas Kraller mit einem Notenschnitt von 1,76 vom Ausbildungsbetrieb Färber in Freilassing und Patrick Schall mit 2,35 vom Ausbildungsbetrieb Buchwinkler in Berchtesgaden. In der Winterprüfung 2013/14 war der beste Absolvent Christian Hofmann mit 1,86 vom Autohaus Pappas & Werlin in Traunstein, gefolgt von Marco Ten Hagen mit 2,14 von der RWS-Motorsport Walch in Anger und Philipp Osterhammer mit 2,49 von der Firma Osenstätter in Traunstein. Bei der Winterprüfung waren mit Johanna Fischer von der Firma Osenstätter in Traunstein und Bianka Jack vom Betrieb Christian Schuhbeck in Waging zwei weibliche Prüflinge dabei. In beiden Prüfungen zusammen erreichten fünf Auszubildende den Abschluss nicht.

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Burghart sagte, das Kfz-Handwerk habe in Oberbayern eine besondere Bedeutung. Insgesamt würden in Oberbayern mehr als die Hälfte aller bayerischen Neufahrzeuge zugelassen, was letztlich bedeute, dass allein in Oberbayern etwa 2,5 Millionen Kraftfahrzeuge angemeldet sind. Dementsprechend hoch sei auch der Bedarf an Service- Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Fahrzeugen. Im Innungsbezirk sorgen dafür rund 2000 Betriebe; davon in den beiden Landkreisen 169 Innungsbetriebe.

Es werde durch die rückläufigen Schülerzahlen zunehmend schwieriger werden, geeignete Auszubildende für die Betriebe zu finden, meinte Burghart. Darum rief er die neuen Gesellen auf, als Botschafter ihrer Ausbildungsbetriebe aufzutreten und die positiven Erfahrungen mit ihren erlerntem Beruf nach draußen zu tragen. Abschließend ermutigte Burghart die Absolventen, Kompetenz, Kundennähe, Zuverlässigkeit und Flexibilität zu praktizieren und so Kunden wie auch Vorgesetzte zu überzeugen. Die Autobranche sei eine der wichtigsten Wirtschaftszweige im Land und die Fahrzeuge seien weltweit nachgefragt, sagte Kreishandwerksmeister Peter Eicher, der die Freisprechung vornahm. Die Kfz-Werkstätten würden durch ihre Leistungen zur Sicherheit auf unseren Straßen beitragen, sagte Eicher. Mit dem Abschluss bekämen die Gesellen auch mehr Verantwortung übertragen. MP