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5000 Euro für den Vereinsstadel

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Trachtenvereinsvorsitzender Klaus Weisser (von links) überreichte an Bürgermeister Hans Pertl während des Obstangerfestes einen Scheck über 5000 Euro. Hermann Neumayer, Zweiter Vorsitzender des Trachtenvereins, hat die Bauleitung des Vereinsstadels übernommen. (Foto: T. Eder)

Staudach-Egerndach. Eine schöne Überraschung hatte Trachtenvorstand Klaus Weisser für Bürgermeister Hans Pertl parat. Im Rahmen des Obstangerfestes überreichte er dem Rathauschef einen Scheck in Höhe von 5000 Euro – gedacht ist die Spende für die Materialkosten des Vereinsstadels.


Gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Jugendförderverein und dem Pfeifenverein wird derzeit in Staudach-Egerndach ein Vereinsstadel errichtet. Dieser ist nun fast fertig. Eingeweiht wird der Stadel im Herbst.

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Beim überaus gelungenen Gartenfest des Trachtenvereins im Obstanger von Peter Huber sen. übergab Klaus Weiser nun den Scheck. Er informierte, dass beim Maibaumaufstellen die Trachtler die Bewirtung übernommen haben. Der Erlös dieser Veranstaltung werde nun an die Gemeinde weitergereicht, die Eigentümerin des Vereinsstadels ist. Der Trachtenverein wie auch die anderen drei Vereine wiederum mieten diesen Vereinsstadel von der Gemeinde, die neben Materialkosten auch das Grundstück zur Verfügung stelle. Wie Weisser betonte, habe der Trachtenverein schon sehr viele ehrenamtliche Stunden beim Bau geleistet. Zweiter Vorsitzender Hermann Neumayer übernahm die Bauleitung und die Organisation. Pertl, der den Bau auch als sehr gutes Beispiel ehrenamtlichen Engagements und Dorfzusammenhalt betrachtet, freute sich über die kleine Finanzspritze. Das Geld tue der Gemeinde gut, betonte er. Gleichwohl freue es ihn, dass die Arbeit von den Vereinen erledigt werde und sich die Gemeinde um »gar nichts« kümmern müsse. Großes Glück hatten die Trachtler mit ihrem Obstangerfest. Strahlender Sonnenschein lockte viele Gäste in den idyllisch gelegenen Obstgarten. Für die Kinder stand eine Hüpfburg parat und auch eine Traktorfahrt war bei den jüngsten Besuchern heiß begehrt. Zur musikalischen Unterhaltung spielte die »Viertaktmusi« auf. tb