weather-image
29°

50. Priesterjubiläum von Pfarrer Horst Kreß

5.0
5.0
Bildtext einblenden
In einer festlich geschmückten Kutsche nahm der Jubilar Geistlicher Rat Pfarrer Horst Kreß Platz, um in einem beeindruckenden Kirchenzug zur Hamerlwiese zu fahren, wo anlässlich seines 50. Priesterjubiläums ein Feldgottesdienst stattfand. Mit ihm in der Kutsche Platz nahmen Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher, Landrat Georg Grabner und Bürgermeister Thomas Gasser. (Foto: Dumberger)

Teisendorf – Mit einem feierlichen Gottesdienst am Vorabend des eigentlichen Weihetages Peter und Paul begannen die Feierlichkeiten zum 50. Priesterjubiläum von Geistlichem Rat Pfarrer Horst Kreß.


Festlich gestaltet wurde die Eucharistiefeier mit schwungvollen, modernen Liedern vom A-cappella-Chor Weildorf. Mit kraftvollem Gesang, einigen solistischen Passagen und Instrumentalbegleitung von Annemarie Kern an der Gitarre und Verena Dusch an der Querflöte zeigte der Chor unter der Leitung von Heinrich Hinterreiter abwechslungsreich die verschiedenen Facetten des neuen geistlichen Liedes.

Anzeige

In seiner Predigt ging Pfarrer Horst Kreß auf die beiden verschiedenen Charaktere des Petrus und Paulus ein. Sowohl der einfache Handwerker als auch der missionarisch tätige Gelehrte seien für die lebendige Kirche gleichermaßen wichtig, erläuterte der Jubilar den Gottesdienstbesuchern.

Das Fest am gestrigen Sonntag begann glücklicherweise bei trockenem Wetter am Pfarrheim in Weildorf. Dort wurde Pfarrer Horst Kreß von den Böllerschützen der Hubertusgilde Eichham-Weildorf mit einem knallenden Lauffeuer und anschließend von der Musikkapelle Weildorf mit dem Marsch Heimatland begrüßt. Vom Sportplatz aus zogen die Gäste anschließend in einem beeindruckenden Kirchenzug mit dem Jubilar, der gemeinsam mit Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher, Landrat Georg Grabner und Bürgermeister Thomas Gasser in einer Kutsche zur Hamerlwiese fahren durfte, zum Feldgottesdienst.

Erzabt Dr. Korbinian Birnbacher freute sich in seiner Festpredigt mit dem Jubilar, dass so viele Gäste mit ihm feierten. Dies sei aber nicht verwunderlich, da dieser selbst gerne unter die Leute gehe. Der Prediger verbinde drei Schlagworte mit seinem Lehrer, meinte er. Die Worte flott, flexibel und flirten habe dieser immer gerne benutzt. In humorvollen Worten gab Dr. Birnbacher auch noch entsprechende Erklärungen.

Seine Flexibilität bewies Pfarrer Kreß, als er am Ende des Gottesdienstes das neue Kolpingbanner des Berchtesgadener Landes segnete. Anschließend wurde am Haus der Vereine ein großes Fest gefeiert. Ein ausführlicher Bericht folgt. sd