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50 Jahre deutsch-französische Freundschaft

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Bürgermeister Karl Lanzinger (links) und Nik Mayr beim Bieranstich zum ersten Pettinger Oktoberfest. (Foto: Aicher)

Petting – 1965 und 1966 waren im Rahmen des damaligen deutsch-französischen Jugendaustausches die ersten französischen Jugendlichen nach Petting gekommen. Diese damals entstandenen Freundschaften bestehen immer noch und wurden seither durch zahlreiche Besuche und Gegenbesuche bekräftigt. Nun war wieder eine Gruppe aus Frankreich zu Besuch in Petting, was unter anderem im Rahmen eines »Pettinger Oktoberfestes« beim Unterwirt mit der ganzen Bevölkerung groß gefeiert wurde.


Seit 50 Jahren gibt es nun die Freundschaft zwischen Petting und dem Bereich um Sable sur Sarthe, einem Ort in der Nähe von Le Mans. 17 Franzosen waren nun zu Besuch, sie machten Ausflüge und feierten mit ihren Freunden und der ganzen Gemeinde. Höhepunkt war das »Pettinger Oktoberfest«. Es spielte die Blaskapelle Ringham-Petting und der Trachtenverein Untersurtaler Schönram zeigte Tänze und Plattler.

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Nik Mayr, Sprecher des Organisationsteams und seit den Anfängen dabei, ging auch auf den Beginn der Beziehungen ein. Maurice Chehere brachte als Sprecher der französischen Gruppe seine Freude über die Einladung und den freundlichen Empfang zum Ausdruck und überreichte als Zeichen der Freundschaft einen kleinen Baum sowie eine Fotomontage mit den langjährigen Initiatoren beider Seiten.

Auch Bürgermeister Karl Lanzinger hieß die Gäste mit Unterstützung der Dolmetscherin Birgit Straßer herzlich willkommen und freute sich über den guten Besuch zu diesem »Pettinger Oktoberfest«. Anschließend zapfte er ein Fass Freibier für die französischen Gäste an. Maurice Chehere dirigierte dann auch noch einen Marsch und trug mit seinen französischen Besuchern ein Lied vor. Später wurde zu den Klängen der Blaskapelle sogar noch fleißig getanzt, sodass man allgemein hörte: »Schee war's!«

Die französischen Besucher hatten ein umfangreiches Ausflugsprogramm auf dem Plan. So besuchte ein Großteil der Gruppe das Salzbergwerk in Berchtesgaden und eine Enzianbrennerei, während andere das dortige Haus der Berge vorzogen. Trotz ungünstiger Witterung, ging es am nächsten Tag in die Eisriesenwelt nach Werfen und nach Salzburg. Einige besuchten stattdessen die Eishalle in Inzell, das Biathlonzentrum in Ruhpolding sowie den Königssee. Immer wurden sie von Pettingern begleitet.

Am Samstagabend lud das Organisationsteam, bestehend aus den Frankreichfahrern 2012, die französischen Freunde zu einem reichhaltigen Büfett in der Pension Götzinger ein. Anschließend wurden mit Lichtbildern die ersten Fahrten nach Frankreich sowie der letzte Besuch von vor vier Jahren in Erinnerung gerufen. Jeder der Gäste erhielt dann noch ein holzgeschnitztes Edelweiß als kleines Erinnerungsgeschenk.

Diese Tage haben zweifellos die gegenseitige Freundschaft wieder vertieft. Die Gäste brachen dann in Richtung Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber auf, von wo aus sie dann wieder heimfahren wollten. jai