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49 Einsätze absolviert

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Traunstein – 49 Verletzte oder akut Erkrankte haben die Sanitäter des Malteser Hilfsdiensts auf dem zehn Tage dauernden Traunsteiner Frühlingsfest versorgt. Viermal mussten die Malteser einen Rettungswagen oder Notarzt anfordern, um Verletzte zur stationären Behandlung ins Klinikum Traunstein bringen zu lassen. Einsatzschwerpunkte waren die beiden Wochenenden, besonders die Freitage und Samstage.


Hauptsächlich mussten die Sanitäter Schnitt- und Schürfwunden sowie Kreislaufprobleme behandeln. Insgesamt sprach Malteser-Einsatzleiter Andreas Reichel von einem »sehr ruhigen Einsatz ohne besondere Vorkommnisse«. Die Gesamtzahl der Versorgungen ging im Vergleich zum Vorjahr (72 Hilfeleistungen) deutlich zurück.

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Als »sehr erfreulich« bezeichnete Reichel die Tatsache, dass viel weniger alkoholisierte Jugendliche zu versorgen waren. Nur wenige Patienten, die die mobile Malteser-Sanitätswache aufsuchten oder dort hingebracht wurden, hatten zu tief ins Glas geschaut und Alkohol in größerer Menge konsumiert. Für sie wurde entweder ein »Abholdienst« organisiert oder ein längerer Aufenthalt zum Ausruhen in der Sanitätswache verordnet.

Die Malteser leisten seit mehr als zwei Jahrzehnten alljährlich den Sanitätsdienst auf dem Traunsteiner Frühlingsfest. Insgesamt 56 Helfer waren an den zehn Tagen im Einsatz und leisteten in der Sanitätswache und als mobile Erste-Hilfe-Teams insgesamt 320 Einsatzstunden. pv