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44 neue Wohnungen für Waging

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Eine riesige Baugrube klafft im Boden des Grundstücks, auf dem derzeit die Wohnanlage »An der Bahnhofstraße« mit 44 Wohnungen und einer Reihe von Gewerbeflächen entsteht. (Foto: H. Eder)

Waging am See – Die Bauarbeiten für ein großes neues Wohngebiet an der Waginger Bahnhofstraße sind in vollem Gang. Eine riesige Baugrube klafft derzeit im Boden – Aushub für eines von fünf Gebäuden und den ersten Teil der Tiefgarage, die Platz für 64 Autos bieten wird. Hier entsteht gegenüber der Tankstelle auf einer Fläche von 6900 Quadratmetern die Wohnanlage »An der Bahnhofstraße«, die, wenn sie einmal fertig sein wird, 44 Wohnungen und einiges an Gewerbeflächen umfassen wird. Bauherr ist die Anton Gruber GmbH aus Waging.


Einst standen dort die Glashäuser der Gärtnerei Leebmann. Als die Inhaber aus Altersgründen ihren Betrieb haben auslaufen lassen, wurde die Fläche an die Gruber GmbH verkauft, die nun – nach vielen ganz unterschiedlichen Planentwürfen – ihr endgültiges Konzept realisiert, das auf dem vom bautechnischen Büro Ludwig Kleißl verfassten Bebauungsplan beruht: drei Gebäude mit einer Grundfläche von 400 Quadratmetern und drei Vollgeschossen mit je zwölf Wohnungen in der Größe zwischen 70 und 80 Quadratmetern Wohnfläche, ein Gebäude mit einer Grundfläche von 250 Quadratmetern, ebenfalls mit drei Vollgeschossen, sowie ein Gebäude mit einer Grundfläche von 200 Quadratmetern, mit zwei Vollgeschossen.

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Die beiden kleineren Gebäude, die an der Bahnhofstraße zu liegen kommen, sind für eine Mischnutzung aus Wohnen und Gewerbe gedacht. Diese Gebäude werden eine Nutzfläche von zusammen 920 Quadratmetern haben – voraussichtlich für acht Wohnungen und der Rest für Geschäfte, Büros oder Praxen. Neben den 64 Tiefgaragenplätzen werden oberirdisch 32 weitere Parkplätze ausgewiesen.´Gebaut wird in Massivbauweise aus Leichtziegel-Mauerwerk mit Stahlbeton-Fertigteildecken und mit hölzernem Dachstuhl, eingedeckt mit Flachdachpfannen.

Diese große Baumaßnahme gilt als eine Nachverdichtung im innerörtlichen Bereich, über den zusätzlicher Wohn- und Geschäftsraum geschaffen wird – auf der Fläche, auf der früher zwölf Glashäuser mit einer Gesamtfläche von fast 4500 Quadratmetern standen. Die Verkehrserschließung erfolgt über zwei Anschlüsse an die Bahnhofstraße und einen Anschluss an die neue Erschließungsstraße (»Gärtnerweg«) am westlichen Rand des Grundstücks. Entlang der Erschließungsstraße und der Stellplätze ist geplant, heimische Laubbäume und Sträucher zu pflanzen. he