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400 Teilnehmer bei der Radl-Roas

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Ein Holzstück abzusägen, das 500 Gramm schwer ist – das war eine der Sonderaufgaben bei der Radlbildersuchfahrt, einer familientauglichen Veranstaltung, die von den Aktiven des Trachtenvereins Nußdorf alle zwei Jahre veranstaltet wird und heuer rund 400 Teilnehmer anlockte. (Foto: Volk)

Nußdorf – Die »Nutville Crew« und Martina Maier sind die Sieger der Radlbildersuchfahrt, die von den Aktiven des Trachtenvereins Nußdorf veranstaltet wurde.


Das siebenköpfige Team der »Nutville Crew« sammelte 907 Punkte und sicherte sich damit den Sieg in der Gruppenwertung. Mit 823 Punkten belegten die Nußdorfer »Prosecco-Damen« den zweiten Platz vor dem Team »Tatort Radlbildersuchfahrt« (799 Pkt.) mit Schauspieler Richy Müller, bekannt als Stuttgarter Tatort-Kommissar. Die Einzelwertung dominierte Martina Maier mit 851 Punkten. Auf dem zweiten Platz kam Michael Maier (800 Pkt.) und Dritte wurde Rosmarie Niederbuchner (799 Pkt.).

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Für alle radelnden Bildersucher standen jedoch weniger die Siegerpreise im Vordergrund, sondern der olympische Gedanke »Dabeisein ist alles« und der Spaß bei der beliebten Radl-Roas. Über 400 Fahrradfahrer vom einjährigen Nachwuchs, der im Radanhänger dabei war, bis zu rüstigen Senioren nahmen an der Radl-Bildersuchfahrt teil. Mit der großen Teilnehmerzahl wurden die Mühen der Aktiven des Trachtenvereins für Organisation und Durchführung belohnt. 82 Gruppen und 30 Einzelstarter machten sich auf die rund 15 Kilometer lange Strecke und suchten dabei nach den Bildausschnitten, die ihnen am Start mitgegeben wurden.

Ausdauer und Gehirnjogging waren gefragt

Die Strecke führte über Wang, Aiging, Herbsdorf, Matzing, Manholding und Sondermoning auf Nebenstraßen und Radwegen wieder zurück nach Nußdorf zum Ziel am Bürger- und Vereinsheim. Neben der Beantwortung von Fragen zu den Suchbildern waren mehrere Wertungsprüfungen zu bestehen. So mussten die Teilnehmer schätzen, wie viele Meter Wolle sich in einer großen Glasvase befanden und die Bilder von Kircheninnenräumen den aufgelisteten Ortsnamen zuordnen.

Um Schnelligkeit ging es beim Durchlaufen eines Hindernisparcours auf Elefantenbeinen. Eine herausfordernde Aufgabe war es, von einem Holzscheit ein 500 Gramm schweres Holzstück abzusägen. Beste war dabei die Gruppe »Litzlwoia Blindschleich«, die ein Stück mit 498 Gramm abschnitt. Bonuspunkte gab es ebenso für die Teilnehmer, die die größte zusammenhängende Fläche Moos mit ins Ziel brachten. Aufgerollt und im Anhänger transportiert war die größte mitgebrachte Moosfläche fast 20 Quadratmeter groß.

Nach rund vier Stunden Fahr- und Suchzeit, waren die meisten Teilnehmer am Ziel zurück. Nicht alle hatten alle Bilder gefunden und auch bei den Sonderprüfungen Punkte gelassen, doch bei allen bildersuchenden Radfahrern – ob Groß oder Klein – zählte die Gaudi am Familienwettbewerb. Ausgezeichnet organisiert war die Veranstaltung von den Aktiven des Trachtenvereins, die sich auch um das leibliche Wohl der Pedaltreter kümmerten.

Die Sieger wurden nach Ende der Rundfahrt beim Gartenfest auf dem Vorplatz des Bürger- und Vereinsheims gekürt. Für die musikalische Unterhaltung und beste Stimmung sorgte die »Strohnschneid-Musi« pv