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3,7 Millionen Euro für die Lebenshilfe Werkstätten Traunreut

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Klaus Steiner in der Lebenshilfe Werkstätte Traunreut/Oderberg beim Probearbeiten

Traunreut – Über eine Förderung von rund 3,7 Millionen Euro darf sich die Werkstatt für behinderte Menschen der Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten GmbH freuen.


Mit 3 751 800 Euro wird der Freistaat den Neubau und die Ausstattung der Werkstatt für behinderte Menschen in Traunreut/Oderberg der Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten GmbH fördern. Das hat die Bayerische Sozialministerin, Emilia Müller, dem Traunsteiner Stimmkreisabgeordneten Klaus Steiner mitgeteilt. Der Abgeordnete hatte sich in mehreren Gesprächen gegenüber der Bayerischen Sozialministerin für eine bestmögliche Förderung des Bauvorhabens eingesetzt. "Mit dieser Förderung werden zeitgemäße Arbeitsmöglichkeiten für 120 Menschen mit Behinderung ermöglicht", betont Klaus Steiner.

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Er hatte sich vor wenigen Wochen persönlich in den Werkstätten über die Integration von Behinderten in den Arbeitsprozess informiert und dort auch mitgearbeitet. Der Traunsteiner Stimmkreisabgeordnete ist überzeugt, dass speziell und gut ausgestattete Behindertenwerkstätten den Menschen mit Behinderung eine individuelle Förderung ermöglichen.

Gerade im Hinblick auf die Thematik Inklusion, die nach Steiners Ansicht zu sehr unter dem schulischen Aspekt diskutiert wird, ist die Verbesserung der Berufs- und Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung ein wichtiger Schritt – hin zu einer umfassenden Inklusion. Sehr erfreut zeigte sich der Geschäftsführer der Chiemgauer Lebenshilfe Werkstätten, Dr. Jens Maceiczyk, über die zugesagte Förderung.

Steiner betont, dass der Freistaat Bayern für ganz Bayern in diesem Jahr 57 Millionen Euro für das Schaffen von inklusiven Wohnungen, Förderstätten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stellt. Derzeit gibt es in Bayern 35 000 Arbeitsplätze in Werkstätten mit Behinderung.

Pressemeldung Bay. Landtag, Klaus Steiner MdL