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Am Ende landete er im Bezirkskrankenhaus

33-Jähriger randalierte

Traunreut. Völlig ausgetickt ist ein 33-jähriger Traunreuter: Zunächst hatte er eine Vorführung am verkaufsoffenen Sonntag auf dem Traunreuter Rathausplatz gestört, dann im katholischen Pfarrheim randaliert, bis er letztlich nach erheblichem Widerstand von der Polizei festgenommen wurde.

Der 33-Jährige war nach Angaben der Polizei von gestern kurz nach 14 Uhr während einer Taekwondo-Vorführung aufgetaucht und hatte die Veranstaltung gestört. Er beleidigte und beschimpfte den Leiter der Sportvorführung und forderte ihn zum Kampf heraus. Der Trainer verhielt sich aber sehr besonnen und ließ sich nicht darauf ein.

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Offenbar war dem 33-Jährigen die Vorführung zu unspektakulär, denn er begab sich dann ins nahe gelegene Pfarrheim, wo er die Anwesenden ebenfalls beleidigte. Als ihm Hausverbot erteilt wurde, schlug er einem 76-jährigen Rentner mit der Faust ins Gesicht. Dieser wurde dabei leicht verletzt, seine Brille wurde verbogen. Daraufhin ergriffen die Anwesenden den Schläger, brachten ihn zu Boden und hielten ihn fest, bis die Polizei eintraf.

Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, beschimpfte und beleidigte die Beamten. Bei der Fahrt zur Dienststelle musste er gefesselt werden. Auch in der Arrestzelle randalierte er und schlug mit äußerster Gewalt an Gitterstäbe und Einrichtung. Unter anderem riss er die Matratze auf.

Aufgrund der akuten Gemeingefährlichkeit wurde der 33-Jährige in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Weil er sich nicht beruhigte, musste er für die Fahrt dorthin an Armen und Beinen sowie an der Trage vom Rettungsdienst gefesselt werden. Er wird nun wegen versuchter Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.