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29 Staatspreisträger für besondere Leistungen geehrt

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Traunstein. Herausragende Leistungen wurden in der Staatlichen Berufsschule I gewürdigt: Schulleiter Willi Barke überreichte an 29 Absolventen im Rahmen der Schulabschlussfeier 2013 Staatspreise. Auch sonst gab es für die 241 Absolventen, von denen 45 im Rahmen ihrer Ausbildung auch den Mittleren Schulabschluss erreichten, viel zu feiern: Standen doch bei vielen gute Noten im Abschlusszeugnis. So wie beispielsweise bei den beiden Werkzeugmechanikern Johannes Eggersdorfer und Mario Kapsalis vom Ausbildungsbetrieb Dunkel GmbH in Mühldorf, die unter den 17 geehrten Klassenbesten der Elektro- und Metallklassen mit der Traumnote von 1,0 abgeschlossen haben.


Stellvertretender Landrat Josef Konhäuser hob die Bedeutung der jetzt gelegten beruflichen Basis für das weitere Leben hervor. Die Ausbildung sei ein Grundstein; trotzdem werde das lebenslange Lernen weitergehen. Hier würden sich die Möglichkeiten FOS/BOS oder ein Studium genauso anbieten wie die berufliche Weiterbildung: Ihnen stehen sämtliche Wege offen.« Der Landkreis tue – nicht zuletzt auch durch hohe Investitionen in die Bildung (»Bildungspolitik ist Zukunftsvorsorge«) - alles, dass die jungen Fachkräfte im Landkreis blieben und hier ihre beruflichen Möglichkeiten ausschöpften.

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Viele Absolventen kamen auch aus weiter entfernten Regionen, wie die Schülervertreterin Theresia Büschl deutlich machte, die – in Augsburg beschäftigt – ihre Ausbildung als Anlagenmechanikerin in der BS I Traunstein abschloss. Ist diese doch für manche Berufe sowohl für den Regierungsbezirk Oberbayern wie auch Schwaben die einzige Berufsschule.

Kreishandwerksmeister Peter Eicher betonte die Notwendigkeit, den hohen Bedarf an Fachkräften in der Region zu decken. Der erfolgreiche Abschluss sei ein sichtbares Signal für die jungen Facharbeiter. Er ermutigte sie, die Meisterprüfung ins Auge zu fassen, und sich mit dem Schritt in eine mögliche Selbstständigkeit zu befassen. Die guten Ausbildungserfolge seien auch dadurch möglich, weil es eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule, den Innungen, den Betrieben und dem Bildungszentrum gäbe.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke sagte, die Absolventen hätten es geschafft, sich eine »Mindestkompetenz« anzueignen. Nun würden neue Herausforderungen auf sie warten. Herausforderungen gäbe es auch für die Schulträger. Exemplarisch nannte er hierbei die Frage nach der Unterbringung der zum Teil von sehr weit anreisenden Berufsschülern.

Schulleiter Willi Barke lobte die duale Ausbildung, deren Systematik in vielen Ländern kopiert werde. In Schule und Ausbildung werde eine Kompetenz vermittelt, »die zu Recht den Begriff Fachmann verdient« sagte der Schulleiter. Der Weg, den die Absolventen mit ihrer beruflichen Bildung gegangen seien, sei gleichwertig zu dem Weg eines Akademikers: »Unterschiedliche Komp, betonte Barke, der von den neuen Facharbeitern erwarte, dass sie »mitmachen, Verantwortung übernehmen, Bewährtes bewahren und Neues entwickeln«.

Gelungen waren bei der Abschlussfeier fast schon traditionell die nachdenklichen Beiträge von Schülern der Fachschaft Religion und die flotte bayerische musikalische Begleitung des Trios Florian Kraus, Josef Springl und Sebastian Brandner. awi