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26 Kandidaten wollen antreten

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Wonneberg. Von null auf hundert: Erst vor wenigen Wochen gegründet, hat die neue politische Gruppierung »Aktive Wonneberger« einen Start nach Maß hingelegt. Zu der Aufstellungsversammlung am Samstag im Gasthaus Eder in Wonneberg sind über 50 Besucher gekommen. So wurde die 24-köpfige Kandidatenliste plus Ersatzkandidaten, angeführt von dem 43-jährigen Helmut Helmberger aus Enzersdorf, locker gefüllt.


Helmberger machte daher auch kein Hehl aus seiner Freude über den hervorragenden Besuch. Obwohl er sichtlich angespannt war und auch zugab, ziemlich aufgeregt zu sein, führte er souverän durch den Abend, der nicht zuletzt durch seine lockeren Sprüche auch recht unterhaltsam war.

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Zunächst aber stand das Prozedere der Wahl an, mit der man es sehr genau nahm: Jeder, der wählen wollte – und das durfte an dem Abend jeder Anwesende, der mochte – musste sich draußen in der Gaststube registrieren lassen und durfte erst dann seine Stimme abgeben. Der Wahlgang dauerte zwar etwas länger – das Ergebnis war danach aber eine breite Bestätigung für die Newcomer: Alle 50 Personen, die sich an der Wahl beteiligt hatten, sprachen sich ohne Gegenstimme für den vom Vorstand und den Kandidaten gemeinsam erstellten Block der Kandidaten aus, in dem der Anteil der Frauen bei fünf liegt.

Und so sieht die komplette Kandidatenliste der »Aktiven Wonneberger« aus: 1. Helmut Helmberger, 2. Karl Glaner, 3. Robert Rosenegger, 4. Andreas Abstreiter, 5. Hermann Eder, 6. Alois Kuglstatter, 7. Bernhard Reiter, 8. Manfred Kroiß, 9. Christian Eder, 10. Dominik Abstreiter, 11. Anita Horner, 12. Manfred Gebhard, 13. Johann Maier, 14. Markus Eder, 15. Maximilian Warislohner, 16. Maria Eder, 17. Manfred Huber, 18. Thomas Bauer, 19. Thomas Pletschacher, 20. Erika Helmberger, 21. Rupert Huber, 22. Monika Lankes, 23. Andreas Huber, 24. Regina Kastenhofer. Ersatzkandidaten sind Andreas Horner und Robert Kriegenhofer.

Listenführer Helmberger nahm nur ganz kurz zur Zielsetzung der neuen Gruppierung Stellung. Einige der Gründungsmitglieder der »Aktiven Wonneberger« seien früher in den beiden anderen politischen Gruppen der Gemeinde aktiv gewesen. Jetzt aber habe ein »ganzer Schwung« von ihnen nicht mehr so recht gewusst, wo sie sich beteiligen sollten: »Dann haben wir uns gedacht: Mach ma selber was.« Und so sei es dann auch geschehen.

Helmberger stellte das Licht der neuen Gruppierung keineswegs unter den Scheffel: »Bei uns dabei sind Vereinsvorsitzende und Feuerwehrler, alles Leute, die dabei sind, wenn es in St. Leonhard etwas zu tun gibt oder wenn was los ist.«

Nach der Wahl appellierte Helmberger an die Wonneberger, sich doch in die Unterstützungsliste einzutragen, die im Rathaus Waging und zudem an den kommenden Freitagen von 15 bis 18 Uhr im Gemeindehaus in St. Leonhard aus liegt, einzutragen. 50 Unterschriften brauchen die »Aktiven Wonneberger« noch, um dann bei der Wahl auch wirklich antreten zu dürfen. Eine Anzahl, die zu erreichen kein Problem sein sollte, wie Helmberger aufgrund des guten Besuchs der Aufstellungsversammlung meinte. he