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24-Stunden-Übung als Herausforderung

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Zum Glück nur ein Übungsszenario ist auf unserem Bild zu sehen. 24 Stunden lang übten dabei rund 60 Jugendfeuerwehrler, was bei einem derartigen Unfall zu tun ist. (Foto: FDL/Lamminger)

Traunstein. 24 Stunden lang dauerte der Berufsfeuerwehrtag für die Jugendlichen der Feuerwehren Traunstein, Haslach, Wolkersdorf und Kammer. In dieser Zeit wurden verschiedene Einsatzszenarien, möglichst realistisch bei Tag und Nacht, geübt.


Los ging's gegen 11.30 Uhr: »Einsatz für Florian Traunstein – schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen – Eisenbahnwaggon in Brand«. Ein Auto war mit einem Roller in einen Unfall verwickelt, zwei weitere Autos stießen in der Folge frontal zusammen, ein Waggon, der mit Holz beladen war, entzündete sich durch Funkenflug.

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Als die ersten Einsatzfahrzeuge eintrafen, kümmerten sich die Jungfeuerwehrler sofort um die Verletzten und den Brandschutz für die verunglückten Fahrzeuge. Nachfolgende Löschtrupps bauten eine größere Wasserversorgung auf, um den brennenden Waggon zu löschen. Zeitgleich wurden die eingeklemmten Autoinsassen mit schwerem hydraulischem Gerät aus den schwerbeschädigten Fahrzeugen befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Der Rollerfahrer, der sich nicht an der Unfallstelle befand, musste von den Einsatzkräften gesucht werden.

Diese interessante Übung wurde von zahlreichen Zuschauern, darunter auch dem Stellvertretenden Landrat Josef Konhäuser und Traunsteins Bürgermeister Christian Kegel, besucht. Kreisjugendwart Stephan Hellmuth und die beiden Bereichsjugendwarte Konrad Untersteiner und Michael Soldanski waren als Übungsbeobachter dabei, um in einer Nachbesprechung ihr Urteil zum Ablauf der Übung zu geben. Beteiligt haben sich rund 60 Buben und Mädchen und 25 Ausbilder am Berufsfeuerwehrtag in Traunstein. Ausdrücklich würdigten die Organisatoren die Firma Schaumaier Recycling, die sowohl die Schrottfahrzeuge als auch ihr Gelände zur Verfügung gestellt hat.