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2200 Schritte für eine bessere Gesundheit

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»Es ist erstaunlich, dass schon kleine Schritte im Alltag messbare Effekte bewirken können«, sagte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Er war Schirmherr beim DAK-Symposium »Bewegung bei Adipositas« am Mittwoch in Traunstein und marschierte mit den über 100 Teilnehmern mit. Dabei ging es in den anschließenden Vorträgen nicht nur um Übergewicht, sondern vor allem auch um koronare Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgefäße) und Diabetes. »Diabetes Typ 2 ist eine der wenigen Krankheiten, der man regelrecht davonlaufen kann«, sagte der Heidelberger Sportwissenschaftler Professor Gerhard Huber. Um dafür einen Beweis anzutreten, wurde allen Teilnehmern der Blutzuckerwert gemessen. Dann mussten sie 2200 Schritte – alle Frauen und Männer waren mit einem Schrittzähler ausgerüstet – gehen. Ein erneuter Zuckertest zeigte: In nur 15 Minuten Bewegung an der frischen Luft sinkt der Blutzuckerwert deutlich. Und Bewegung ist nicht nur bei Diabetes gut: »Wer täglich 10 000 Schritte zurücklegt, reduziert das Risiko eines Herzinfarktes um 45 Prozent und das eines Schlaganfalls gar um 60 Prozent«, ergänzte Professor Gerhard Huber. Ziel des Symposiums der DAK-Gesundheit war es, die Menschen dafür zu sensibilisieren, sich mehr zu bewegen – und wenn es nur ein Spaziergang ist. Unsere Bilder zeigen (links) Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke beim »Startschuss« für die 2200 Schritte und (rechts) die Teilnehmer bei ihrer Wanderung über die Wiese hinter dem Studienseminar, wo das Symposium stattfand. (Fotos: Reiter)


 
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